Fachtagung
Gestufte Kompetenzprofile in der Pflege: Potentiale und Herausforderungen der Zweijährigen Modellausbildung
Seit dem 1. Oktober 2008 wird am Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses eine zweijährige Modellausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe durchgeführt, mit der eine Stufung von Kompetenzprofilen in der berufsschulischen Pflegeausbildung erprobt wird. Zu den Hintergründen, der Konzeption, den ersten Ergebnissen und Erfahrungen fand am 13. Juli 2009 im Robert Bosch Haus Heidehof in Stuttgart eine Fachtagung statt.
Dr. Monika Stolz: Grußwort
Unter dem Motto „Mut haben, kleine Schritte zu tun“, einer Überschrift aus „Pflege neu denken“, wies Dr. Monika Stolz (Ministerin für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg) auf die Wichtigkeit hin, dass die in der Regelungskompetenz der Länder liegenden unter dreijährigen Ausbildungen mit den Weiterentwicklungsbemühungen in der Pflegebildung des Bundes Schritt halten müssen.
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Prof. Dr. Stefan Görres: Entwicklungen, Aufgaben und Herausforderungen für die Pflege in der Zukunft
Mit seinem Impulsvortrag verdeutlichte Prof. Dr. Görres (Universität Bremen), welche Herausforderungen durch die demographische Entwicklung und die damit verbundene Zunahme von pflegebedürftigen Menschen in Zukunft bewältigt werden müssen.
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Für die Konzeption der zweijährigen Modellausbildung waren im Vorfeld von der Robert Bosch Stiftung Arbeitsgruppen und Untersuchungen initiiert worden, die die Notwendigkeit einer Ausdifferenzierung entsprechender Aufgaben- und Verantwortungsbereiche für unterschiedlich qualifizierte Pflegepersonen verdeutlichten. Zu den Ergebnisse dieser Vorarbeiten sprachen:
Prof. Christel Bienstein: Orientierung professioneller Pflege am vorhandenen Pflegebedarf – Kompetenzen und Verantwortung
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Dr. Elisabeth Holoch, Bildungszentrum Klinikum Stuttgart: Analyse von Pflegesystemen
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Prof. Dr. phil. Barbara Knigge-Demal, Fachhochschule Bielefeld: Anforderungsprofil einer Fachangestellten Pflege und Gesundheit
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Annette Lauber: Hintergründe und Erfahrungen mit dem Modellkurs
Am Ende der Vortragsreihe berichtete Frau Annette Lauber, Direktorin des Bil-dungszentrums, in ihrem Vortrag "Konzeption der Zweijährigen Modellausbildung am Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses" über die Hintergründe, die zur Einrichtung der zweijährigen Modellausbildung geführt haben und die ersten Erfahrungen mit dem Modellkurs
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In unterschiedlichen Foren konnten sich die Tagungsteilnehmer über die inhaltliche und praktische Ausbildung sowie über die geplante Evaluation informieren:
Forum A: Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses in der Zweijährigen Modellausbildung
Annette Lauber, Bildungszentrum Robert-Bosch-Krankenhaus
Magdalena Dobler, Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus
Emilia Schlotter, Altenzentrum St. Vinzenz, Stuttgart
Sibylle Braun, Andreas Reinhardt, Margarete Röcker, Andrea Dochtermann, Auszubildende der Zweijährigen Modellausbildung
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Forum B: Zielgruppenorientierte Lernbegleitung
Brigitte Maurer, Bildungszentrum Robert-Bosch-Krankenhaus
Jole Taranis, Robert-Bosch-Krankenhaus, Standort Klinik Schillerhöhe
Tanja Eisele, Katharina Davis, Beate Hoemme, Manuela Kastner, Auszubildende der Zweijährigen Modellausbildung
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Forum C: Praxisnahes Lernen am dritten Lernort
Ines Bär, Bildungszentrum Robert-Bosch-Krankenhaus
Elke Kobbert, Bildungszentrum Robert-Bosch-Krankenhaus
Britt Kraske, Veronika Malic, Ann-Kathrin Reif, Maria-Ines Stravino, Auszubildende der Zweijährigen Modellausbildung
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Forum D: Evaluation der Zweijährigen Modellausbildung
Susanne Mäder (Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH)
Ursula Matzke, Pflegedirektorin am Robert-Bosch-Krankenhaus
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Weiterführende Informationen
Ein zweiter Modellkurs ist für Oktober 2010 geplant. Weitere Informationen über die zweijährige Modellausbildung erhalten Sie in folgendem Artikel: Kobbert E. & Lauber A.: Gestufte Kompetenzprofile in der Pflege. In: Padua, Thieme Verlag, Stuttgart, 5/09
