Darmzentrum

Forschung

Qualitätsicherung Rektumkarzinome (Primärtumor)

Verantwortlich: Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon

Teilnahme an der multizentrischen Erfassung von Rektumkarzinomen des AN-Instituts für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg

Evaluation des Therapieverlaufs und des Outcomes nach neoadjuvanter Radiochemotherapie beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Studienleiter: Dr. Tobias Leibold

Diese seit 1999 laufende prospektive Datensammlung dient der retrospektiven Analyse des Therapieansprechens sowie des Outcomes von Patienten, die neoadjuvant mittels Langzeit-Radiochemotherapie bei einem fortgeschrittenen Rektumkarzinom behandelt wurden.

In diese Datenbank wurden seit 1999 konsekutiv alle Patienten mit Rektumkarzinomen eingeschlossen, die einer neoadjuvanten Radiochemotherapie zugeführt wurden.

Daten zum Langzeit- bzw. rezidivfreien Überleben werden durch die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen in der Strahlenklinik in Ludwigsburg, unserer chirurgischen Ambulanz sowie den Praxen unserer korrespondierenden niedergelassenen Kollegen erfasst. Mittlerweile liegen Daten und Ergebnisse von über 100 Patienten vor.

GAST-05

Ansprechpartner: Dr. Tobias Leibold

Prospektiv randomisierte multizentrische Studie der Phase II: Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinomes (UICC II und III) im oberen Rektumdrittel mittels qualitätsgesicherter totaler (TME) versus partieller mesorektaler Exzision (PME) gefolgt von adjuvanter Chemotherapie (5FU+Folinsäure+Oxaliplatin)

HASTA-Studie

Ansprechpartner: Dr. Thomas Kijak

Handnaht/Stapleranastomose bei Rückverlagerung eines Ileostomas
In dieser Studie werden zwei konkurrierende chirurgische Verfahren zur Ileostoma-Rückverlagerung miteinander verglichen.

Die Bedeutung von Defensinen in der Ätiopathogenese chronisch entzündlicher Darmerkrankungen

Studienleiter: Prof. Dr. Eduard F. Stange

Eine Ursache für die Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen liegt möglicherweise in einem Defekt des darmeigenen Immunsystems.

Diese Studie untersucht, ob der Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen ein Defekt in der Bildung oder Mukusbindung von Defensinen zugrunde liegt.

Hierfür werden nach eingehender Information und Aufklärung der Patienten Gewebeproben von im Rahmen einer Operation abfallendem Darmgewebe entnommen und im Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie, Stuttgart (IKP) weiter untersucht.

Untersuchung von Signalprozessen bei Aktivierung von Mastzellen

Projektleiter: Prof. Dr. Bischoff und Priv. Doz. Dr. Lorenz/Institut für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim Stuttgart

Mastzellen sind wichtige Effektorzellen der allergischen Entzündung der primären Immunabwehr infektiöser Erkrankung und bei chronischen Entzündungen. Im Rahmen von entnommenen Gewebeproben werden Mastzellen isoliert und die Signalprozesse gesondert weiter untersucht. Zur Gewebeentnahme werden die Patienten ausführlich aufgeklärt.

Forschung in Zusammenarbeit mit dem Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie, Stuttgart (IKP)

Genetische und molekulare Forschung anhand eigener Gewebedatenbanken

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