Gynäkologisches Krebszentrum
Operative Therapie
Ziel einer operativen Therapie ist es, einen bösartigen Tumor vollständig zu entfernen.
Je nach Stadium der Erkrankung ist die zusätzliche Entfernung der lokalen Lymphknoten notwendig. Bei Tumoren im Bereich des äußeren Genitales, z. B. an den Schamlippen, wird die Operation interdisziplinär mit dem plastischen Chirurgen geplant, falls ein größerer Hautdefekt zu erwarten ist. Wenn möglich wird zusätzlich die schonendere Wächter-Lymphknoten-Methode angewandt.
Ein Eingriff im Inneren der Bauchhöhle wird wenn möglich mit der so genannten Schlüsselloch-Technik durchgeführt, ansonsten durch einen Längsschnitt. Auch hier erfolgt die Operationsplanung interdisziplinär, wenn der Tumor zum Beispiel Teile der Blase oder des Darms befällt.
Minimal-invasives Operieren
Die Schlüsselloch-Chirurgie ist ein Schwerpunkt innerhalb des Gynäkologischen Krebszentrums. Sie senkt durch geringere Schmerzen, weniger Verwachsungen und eine raschere Erholungsphase die Belastung durch den Eingriff deutlich.
Am Robert-Bosch-Krankenhaus sind sämtliche technischen Neuerungen etabliert, wie zum Beispiel digital hochauflösende Videooptik, Ultracision, Biclamp oder Lasertechnologie. Wenn möglich werden Eingriffe wie eine Entfernung der Eierstöcke, der Gebärmutter oder der Lymphknoten mit dieser Technik durchgeführt.
Schonende Operationsverfahren
Bei uns werden bei Eingriffen innerhalb des Beckens besonders schonende Operationstechniken eingesetzt. Diese berücksichtigen die Empfindlichkeit der die Harnblase und die Sexualorgane schonenden Nerven.


