23. September 2004 | Robert-Bosch-Krankenhaus
„Gemeinsam zum Wohle des Ganzen“ - Förderverein jetzt auch am Robert-Bosch-Krankenhaus
49 Gründungsmitglieder unterschrieben am 22. September 2004 die Satzung
Am 22. September 2004 fand im Robert-Bosch-Krankenhaus die Gründungsversammlung des Fördervereins „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.“ statt. Unter den 49 Gründungsmitgliedern befinden sich auch zahlreiche Persönlichkeiten der Wirtschaft und Gesellschaft. In den Vorstand wurden als erster Vorsitzender der Astronaut Dr. rer. nat. Dr. ing. h.c. Ulf Merbold und Tilman Todenhöfer, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und Vorsitzender des Stiftungsrates der Carl-Zeiss-Stiftung zum 2. Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Dr. Rolf Heinzmann, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater und Manfred Wende, ehemaliges Mitglied des deutschen Bundestages (Wahlkreis Waiblingen) und Südfunkmoderator. Das Robert-Bosch-Krankenhaus ist durch den Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus Peter Thon und durch den Pflegedirektor Günter Leimberger im Vorstand vertreten.
„Mit großer Freude habe ich den Vorsitz im Verein der „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.“ übernommen. Ich bin dem Robert-Bosch-Krankenhaus emotional sehr verbunden. Nicht nur sind meine beiden Kinder hier geboren. Auch meine Mutter wurde hier erfolgreich behandelt“, so der erste Vorsitzende Dr. Ulf Merbold bei der Gründungsversammlung.
Der Verein „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e. V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, neue Projekte und Forschungsvorhaben am Robert-Bosch-Krankenhaus auf den Weg zu bringen, um die Qualität der Patientenversorgung noch weiter zu steigern. Demografische Entwicklung, steigende Patientenzahlen und der rasante Fortschritt des medizinischen Wissens stellen wachsende Ansprüche an die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität. Trotz des bereits hohen Versorgungsniveaus am Robert-Bosch-Krankenhaus gibt es erstrebenswerte Betreuungsleistungen, Ausstattungen und Projekte, die über das übliche Maß hinaus gehen und damit nicht im Rahmen der Regelversorgung finanziert sind. Diese sollen nun mit Hilfe des Fördervereins auf den Weg gebracht werde.
Am Ende der Gründungsversammlung schloss sich die erste Vorstandssitzung an, in der bereits die Weichen für die Förderung erster Projekte gestellt wurden. Auf der Palliativstation im Robert-Bosch-Krankenhaus wurden Patienten und ihre Angehörigen bisher durch ein Team aus Schwestern und Pflegern, Ärzten, einer Psychologin, einem Seelsorger, Krankengymnasten sowie Ehrenamtlichen ganzheitlich betreut. Dieses Angebot wird nun mit Unterstützung des Fördervereins auf andere Fachbereiche ausgeweitet. Durch das Projekt „Konsiliardienst Palliativmedizin“ soll Patienten und ihren Angehörigen in der ganzen Klinik ein mobiles interdisziplinäres Einsatzteam zur ganzheitlichen Versorgung zur Verfügung stehen.
Weitere Projekte umfassen Themen wie „Der alte Mensch im Krankenhaus“. Durch Förderung zukunftsweisender rehabilitativer Therapiekonzepte soll hierbei den Patienten ein hohes Maß an Selbständigkeit zurück gegeben werden. Neue Sichtweisen vermitteln und die Genesung der Patienten durch Kunsttherapie fördern ist Ziel eines Projektes „Kunst im Krankenhaus“. Unter anderem ist geplant, die Ausstattung der einzelnen Stationen und Patientenzimmer mit ausdrucksstarken Bildern junger Künstler weiter voranzutreiben.
Helfen Sie uns, innovative Projekte auf den Weg zu bringen!
Weitere Informationen über den Verein der „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.“ erhalten Sie unter der Email info@foerderverein-rbk.de oder durch Frau Christine Bühler, Telefon 0711/8101 – 3403.
