12. Dezember 2005 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Verein „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.“ unterstützt die ersten Projekte

Seit seiner Gründung im Herbst vergangenen Jahres war der Verein „Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.“ höchst aktiv: Eine ganze Reihe von Veranstaltungen brachte neben vielen Einzelspenden und den Mitgliedsbeiträgen Geld in die Kasse. Nun ist genug zusammen, um die ersten beiden Projekte zu fördern.

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung unter Leitung des ersten Vorsitzenden, Herrn Dr. Ulf Merbold, bewilligten die Vereinsmitglieder zunächst ein Projekt, das bereits bei der Gründung des Vereins formuliert worden war: den Konsiliardienst Palliativmedizin. Diese neue Einrichtung soll sich - ergänzend zur Palliativstation des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) - um unheilbar kranke Patienten auf allen übrigen Stationen kümmern. Neben der Linderung von Symptomen wie Atemnot, Schmerzen und Übelkeit spielt hier ebenso das Eingehen auf soziale und psychische Nöte von Patienten und Angehörigen eine wichtige Rolle. Das Ziel ist es, für die Betroffenen die bestmögliche Lebensqualität in der fortgeschrittenen Phase ihrer Krankheit zu erreichen.
In Kürze wird ein mobiles Einsatzteam, bestehend aus einem Arzt und einer speziell geschulten Pflegekraft, mit der Betreuung der Palliativpatienten beginnen. Die Finanzierung durch den Förderverein ist zunächst bis Ende 2007 gesichert; ein weiteres Förderjahr ist vorgesehen.

Außerdem gewährte der Förderverein Mittel für ein weiteres, kleineres Projekt, das im Jahr 2006 am RBK angeboten werden wird: eine ambulante Gruppentherapie zur Krankheitsbewältigung für Brustkrebspatientinnen. Die Teilnehmerinnen sollen, begleitet von einer Psychologin, in zehn Sitzungen durch Information, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen zu einer positiveren Selbstwahrnehmung und einem erleichterten Einstieg zurück in den Alltag gelangen. Zunächst ist eine einjährige Pilotphase mit insgesamt vier Gruppen vorgesehen.

Ideen für weitere Projekte für ihre Patienten haben die Mitarbeiter am RBK noch viele. Damit diese auch umgesetzt werden können, sammelt der Förderverein fleißig weiterhin Spenden: Vom 14. bis 16. Dezember verkaufen Vereinsmitglieder zugunsten des Fördervereins zwischen 10.30 Uhr und 17.00 Uhr vor dem Haupteingang des Robert-Bosch-Krankenhauses Nordmanntannen in verschiedenen Größen. Bei einem heißen Punsch informieren sie dabei die Interessierten über die Arbeit und die Projekte des Vereins.
Spenden können auf das Konto des Fördervereins Nr. 1110009 bei BW-Bank, BLZ 60050101 überwiesen werden.

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