10. Juni 2005 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Qualität mit Brief und Siegel - Abteilung für Pathologie am Robert-Bosch-Krankenhaus erfolgreich zertifiziert
Die Pathologie am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) ist seit kurzem erfolgreich nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert. Bei einem Festakt am vergangenen Mittwoch wurde das Zertifikat durch einen Vertreter des TÜV Süddeutschland übergeben.
Aus Sicht des Patienten bleibt die Arbeit der Pathologie in der Regel unsichtbar. Für den Erfolg seiner Behandlung spielt sie jedoch eine sehr zentrale Rolle. Denn der Verdacht auf Vorliegen einer Tumorerkrankung, Entzündung oder einer Fehlbildung wird in der Regel durch die Untersuchungen von Pathologen gesichert oder ausgeschlossen. Die richtige Befunderstellung durch den Pathologen ist somit richtungsweisend für die Wahl der optimalen Therapie, beispielsweise bei Krebserkrankungen.
Um das Qualitätsniveau dieser für das gesamte Krankenhaus wichtigen Abteilung dauerhaft zu sichern und immer weiter zu steigern, entschloss sich das RBK im Herbst vergangenen Jahres, die Zertifizierung in Angriff zu nehmen. In den folgenden Monaten durchleuchteten Chefarzt Dr. Peter Fritz und seine Mitarbeiter mit Unterstützung des RBK-internen Qualitätsmanagements jeden einzelnen Arbeitsablauf und gestalteten ihn - wenn möglich und nötig - noch transparenter und effizienter. Auch die Schnittstellen zu anderen Abteilungen des Hauses und zu externen Kooperationspartnern wurden sorgfältig überprüft und dokumentiert. Sämtliche Abläufe und Informationen sind nun in einem umfangreichen Qualitätsmanagement-Handbuch hinterlegt und entsprechen den hohen Anforderungen der DIN ISO 9001:2000.
Dr. Fritz erläutert die Hintergründe für diese Maßnahmen: „Für uns ist das oberste Ziel der Zertifizierung, die Wünsche der Patienten umzusetzen. Und deren Anliegen ist auch ein verlässlicher, nach den neuesten medizinischen Standards erstellter Befund, der zudem möglichst rasch erfolgen sollte. Das bedeutet, dass wir unsere tägliche Arbeit ständig kritisch analysieren und uns einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterziehen müssen – ganz im Sinne der an Robert Bosch orientierten Philosophie unseres Hauses.“
Dass die erfolgreiche Zertifizierung keine einmalige Aktion darstellen soll, ist den Verantwortlichen am RBK sehr wichtig. Der Prozess soll daher auch künftig von den Experten des TÜV begleitet und jährlich überprüft werden. Das Ziel dieser Aktivitäten machte Geschäftsführer Hipp deutlich: „Wir wollen daran arbeiten, immer noch besser zu werden. Dies zeigt sich neben unserem Engagement in der Pathologie beispielsweise auch in der im letzten Jahr erfolgten Zertifizierung unseres Brustzentrums. Diese Anstrengungen kommen unseren Patienten zugute, damit sie das sichere Gefühl haben können, bei uns sehr gut versorgt zu sein.“
