21. Juli 2007 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Erfolgreiche Evakuierungsübung im Robert-Bosch-Krankenhaus
Am Samstag, 21. Juli 2007 wurde im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) die Evakuierung von Patienten aus einer Intensivstation geprobt.
Gemeinsame Presseinformation des Robert-Bosch-Krankenhauses und der Berufsfeuerwehr Stuttgart
Am Samstag, 21. Juli 2007 wurde im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) die Evakuierung von Patienten aus einer Intensivstation geprobt. Beteiligt und eingebunden an der realistisch angelegten Übung waren 40 Mitarbeiter des RBK, 50 Angehörige der Feuerwehr Stuttgart, die Polizei des Reviers Duisburger Straße sowie ein organisatorischer Leiter für den Rettungsdienst und eine Ärztin der leitenden Notärzte der Stadt Stuttgart. Die Evakuierungsübung verlief erfolgreich für das Team. "Wir sind ausgesprochen zufrieden mit der guten und reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten", so Dr. Matthias Hansen, Oberarzt der Abteilung für Anästhesie und Katastrophenschutzbeauftragter des RBK.
Die Evakuierung einer Intensivstation mit Patienten, die sehr stark von Geräten, wie zum Beispiel einer künstlichen Beatmung, abhängig sind, ist sowohl für die Feuerwehr als auch für die Krankenhausmitarbeiter eine große Herausforderung. Die Notwendigkeit zur Evakuierung kann durch einen Brand, aber auch durch andere Ursachen, beispielsweise eine Bombendrohung, bedingt sein. "Wie aktuell eine solche Situation ist, wird an der Evakuierung des Bundeswehrkrankenhauses Ulm am Samstag, 16. Juli, deutlich", sagt Prof. Klaus Peter Thon der Ärztliche Direktor des RBK.
Die Evakuierungsübung
Die realistisch angelegte Aufgabenstellung bestand aus einem Gerätebrand mit Rauchbildung in einem Bereich der Intensiveinrichtung des RBK; diese wurde durch eine Nebelmaschine simuliert. Insgesamt zehn Patienten, die von entsprechend vorbereiteten Krankenhausmitarbeitern realistisch dargestellt wurden, sollten evakuiert werden. Vier Patienten davon befanden sich direkt in der Gefahrenzone, die Feuerwehr Stuttgart musste sie mit schwerem Atemschutz aus diesem Sektor bringen. Der simulierte Brand machte auch die Evakuierung der restlichen Patienten durch Krankenhausmitarbeiter und Feuerwehrangehörige nötig.
Die Hälfte der Patienten ist auf andere Intensiv- oder Überwachungsstationen des RBK verlegt worden. Mit fünf Patienten wurde die medizinische Versorgung in einem neuen Großraum-Rettungswagen geübt. Hierbei handelt es sich um einen als mobile Intensivstation ausgestatteten Omnibus, der zur Fußballweltmeisterschaft 2006 angeschafft worden war.
"Durch die Übung konnten wir die Zusammenarbeit bei der Bewältigung einer solch anspruchsvollen Situation trainieren und damit die Sicherheit im Krankenhaus verbessern", berichtet Dr. Matthias Hansen. Auch der Einsatzleiter der Feuerwehr Stuttgart, Thomas Thiele, war mit dem Ablauf sehr zufrieden: "Wir hatten die Möglichkeit, das taktische Konzept der neuen Führungsorganisation der Feuerwehr zu erproben und erhielten dabei wichtige Erkenntnisse."
Die Übung wurde ohne Beeinträchtigung für die Patienten durchgeführt.
Im Anhang finden Sie Fotos der Evakuierungsübung im Robert-Bosch-Krankenhaus.
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Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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