29. August 2008 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Den Übergang in den Alltag erleichtern
„AMIGA – Ambulantes Informations- und Gesprächsangebot für Frauen nach Brustkrebs“ am Robert-Bosch-Krankenhaus startet mit einem neuen Kurs
Angebote, die Frauen nach einer Brustkrebserkrankung unterstützen, sich in Ihrem Alltag wieder zurechtzufinden, bei Problemen mit dem eigenen Körper oder in der Partnerschaft helfen, sind rar. Das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) bietet dank der Unterstützung durch den Verein der Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V. einen speziellen Gesprächkreis an: Betroffene Frauen können in entspannter Atmosphäre über ihre Probleme und Ängste sprechen und erhalten durch die Psychologin Dr. Claudia Windholz, Abteilung für Psychosomatische Medizin des RBK, professionelle Hilfestellung.
Für den am Dienstag, 9. September 2008, beginnenden Kurs sind noch wenige Plätze frei. Interessierte Frauen wenden sich bitte an Dr. Claudia Windholz, Telefon 0711/8101-3017 oder per E-Mail an claudia.windholz@rbk.de.
Die Gesprächsgruppe richtet sich an Frauen mit der Erstdiagnose Brustkrebs, deren medizinische Behandlung abgeschlossen ist. „Wir wollen den Patientinnen den Übergang in den Alltag erleichtern“, sagt Claudia Windholz. Die Teilnehmerinnen können sich in zehn zweistündigen Sitzungen rund um das Thema psychosoziale Folgen einer Brusterkrankung informieren, erhalten Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und erlernen Übungen zur Förderung der sozialen Kompetenz und des Selbstwerts. Ein wichtiger Bestandteil der Treffen sind auch Entspannungs- oder Körperwahrnehmungsübungen. Mit zum Programm gehört eine Sitzung, in der die Frauen medizinische Fragen an eine Ärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe des RBK stellen können.
