25. November 2008 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Gemeinsam Literatur erleben: Lange Lesenacht im Robert-Bosch-Krankenhaus

Zum ersten Mal veranstaltet der Verein Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses für Patienten und alle Interessierten eine Lange Lesenacht. Am Dienstag, 2. Dezember 2008, gibt es im Pavillon 3 des Robert-Bosch-Krankenhauses ab 19.30 Uhr Fabelhaftes, Schwäbisches und – passend zur Jahreszeit – Weihnachtliches zu hören.

Bei Plätzchen und Tee lesen Mitglieder des Fördervereins vier Stunden lang aus ihren Lieblingswerken vor. Von 19.30 bis 20.45 Uhr dreht sich alles um das Thema Weihnachten, unter anderem mit Werken von J.R.R. Tolkien. Von 21 bis 22.15 Uhr stehen fabelhafte Geschichten von Autoren wie Walter Sittler und Gioconda Belli auf dem Programm. Von 22.30 bis 23.30 Uhr geht es dann auf Schwäbisch weiter mit Texten von Friedrich E. Vogt und Anton Hunger. Wer möchte, kann sich auch nur einen oder zwei der Themenblöcke aussuchen.

Damit alle mit dabei sein können, stehen den ganzen Abend lang Fördervereinsmitglieder und freiwillige Helfer aus dem Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses bereit, um Patienten, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, abzuholen oder ins Zimmer zurückzubringen. Aber nicht nur Patienten, sondern alle diejenigen, die einen Abend lang gemeinsam Literatur genießen möchten, sind herzlich zur Langen Lesenacht eingeladen.

„Der Förderverein hat sich zur Aufgabe gemacht, zum Wohl der Patienten gerade dort aktiv zu werden, wo die Regelversorgung aufhört“, so Ursula Matzke, Mitglied im Vorstand des Fördervereins und Pflegedirektorin des Robert-Bosch-Krankenhauses. „Dazu gehören Projekte und Forschungsvorhaben, um die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität der Patientenversorgung immer weiter zu verbessern. Dazu gehören aber auch Angebote, damit sich die Patienten persönlich optimal betreut und sich in unseren drei Standorten wohlfühlen. Mit der Langen Lesenacht wollen wir für unsere Patienten und alle Literaturbegeisterten einen ganz besonderen Abend gestalten – und so ein wenig Abwechslung in den Klinik- und den Winteralltag bringen.“

Der Eintritt zur Langen Lesenacht ist frei. Der Förderverein freut sich jedoch über Spenden. Zu den aktuellen Projekten des Fördervereins gehört AMIGA, das Ambulante Informations- und Gesprächsangebot für Frauen nach Brustkrebs, das durch die Unterstützung des Vereins Patientinnen des Brustzentrums kostenlos angeboten wird. Der Verein finanziert unter anderem auch die Planstellen des Konsiliardienstes Palliativmedizin, der Patienten, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist, und ihre Angehörigen ganzheitlich betreut und unterstützt.

Informationen zum Verein Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses und seinen Aktivitäten stehen im Internet unter www.foerderverein-rbk.de.

 

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