20. November 2008 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Kämpfen oder aufhören? – Wann ist eine weitere Therapie sinnvoll?
Vortrag des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus
Im Rahmen der Informationsreihe „Leben mit Krebs“ des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus hält Dr. Annette Steckkönig, Leitende Oberärztin der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, am Donnerstag, 27. November 2008, um 19 Uhr den Vortrag „Kämpfen oder aufhören? – Wann ist eine weitere Therapie sinnvoll?“. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des RBK (Erdgeschoss) statt.
In ihrem Vortrag geht Dr. Steckkönig von den grundsätzlich unterschiedlichen Situationen von Patienten aus, bei denen eine Heilung der Krebserkrankung möglich ist, und denjenigen, bei denen der Krebs nicht mehr besiegt, jedoch zurückgedrängt werden kann.
Die Entscheidung für eine bestimmte Behandlungsmethode in der palliativen Situation ist jedoch keine rein medizinische Frage. Auch die individuelle Lebenssituation und die persönliche Haltung des Patienten bestimmen mit, welche Form der Behandlung gewählt wird.
Darüber hinaus fließen in die Wahl der Therapie Ziele ein, die Patienten sich selbst setzen. Während manche Patienten bereit sind, belastende Nebenwirkungen einer Behandlung in Kauf zu nehmen, ist für andere Lebensqualität ohne beeinträchtigende Therapien das vorrangige Ziel.
Was genau bedeutet „kämpfen“? Diese Frage kann immer nur in einem sehr individuellen Zusammenhang beantwortet werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei insbesondere die Unterstützung durch Freunde und Angehörige, die zu dem Vortragsabend ebenfalls herzlich eingeladen sind.
Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Steckkönig für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
