16. April 2009 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Krebsforschung am Robert-Bosch-Krankenhaus
Vortrag des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus
Im Rahmen der Informationsreihe „Leben mit Krebs“ des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) hält Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, am Donnerstag, 23. April 2009, um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Krebsforschung am Robert-Bosch-Krankenhaus“. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des RBK (Erdgeschoss) statt.
In seinem Vortrag erläutert Prof. Aulitzky die derzeitigen Entwicklungen innerhalb der Tumorforschung und stellt aktuelle Studien vor, die das Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie am RBK in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen im Haus sowie am Standort Klinik Schillerhöhe durchführt.
Ziel der Tumorforschung am RBK ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine individuell auf jeden Patienten hin optimierte Therapie zu schaffen. Dafür wird erforscht, welche Erbfaktoren die Wirkung von antitumoralen Arzneimitteln maßgeblich bestimmen. Auf diese Weise sollen bessere Vorhersagen darüber getroffen werden können, bei welchen Patienten Erfolge bzw. unerwünschte Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten steht darüber hinaus die Untersuchung von Tumoreigenschaften, die bestimmen, ob ein Krebs durch Chemotherapie abstirbt oder unbeeinflusst bleibt. Um den Krebs bereits in einem möglichst frühen Stadium bekämpfen zu können, sollen außerdem bereits im Prozess der Tumorentstehung neue Angriffspunkte für Medikamente gefunden werden.
Im Anschluss an den Vortrag steht Prof. Aulitzky für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
