30. Januar 2009 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Darmkrebs-Tag des Robert-Bosch-Krankenhauses am 7. Februar 2009
Das Darmzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses veranstaltet am Samstag, 7. Februar 2009, von 10 bis 12.30 Uhr, einen Informationstag rund um das Thema Darmkrebs. Vertreter der Fachabteilungen des Darmzentrums bieten Vorträge über Vorsorge, Behandlung und Hilfestellung bei der psychischen Bewältigung von Darmkrebserkrankungen an. Der Informationstag findet in den Veranstaltungsräumen des Robert-Bosch-Krankenhauses statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0711/8101-3074 wird gebeten.
Das Darmzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses veranstaltet am Samstag,
7. Februar 2009, von 10 bis 12.30 Uhr, einen Informationstag rund um das Thema Darmkrebs. Vertreter der Fachabteilungen des Darmzentrums bieten Vorträge über Vorsorge, Behandlung und Hilfestellung bei der psychischen Bewältigung von Darmkrebserkrankungen an. Der Informationstag findet in den Veranstaltungsräumen des Robert-Bosch-Krankenhauses statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0711/8101-3074 wird gebeten.
Mit mehr als 70 000 Neuerkrankungen im Jahr zählt der Darmkrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Frauen und Männer jeder Altersgruppe sind gleichermaßen betroffen. Wird der Darmkrebs frühzeitig erkannt, bestehen sehr gute Heilungschancen. In seinem Vortrag geht Oberarzt Dr. Christian Schäfer aus der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie auf die Bedeutung der Vorsorge und Früherkennung des Darmkrebses – etwa durch Stuhlprobentest und Dickdarmspiegelung – ein.
Wege zur Heilung zeigt der Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie, Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon, auf. So kann durch operative Maßnahmen der Tumor in den meisten Fällen entfernt werden. Eine besonders schonende OP-Methode ist die minimal-invasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie), die nur wenige, kleine Narben hinterlässt.
Bei Streuung des Krebses in die Lymphbahnen oder andere Organe wird eine Chemotherapie durchgeführt, deren Hintergründe der Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky, erläutert. Dieses Heilverfahren bedient sich unterschiedlicher Substanzen, die je nach Befund dem Patienten individuell angepasst werden. Die Chemotherapie des Darmkrebses ist heute so gut verträglich, dass sie ambulant durchgeführt wird.
Eine Krebserkrankung bedeutet einen gravierenden Einschnitt im Leben eines Menschen. Im Rahmen des Darmzentrums wird Patienten eine psychoonkologische Betreuung angeboten. Diplom-Psychologin Sylvia Broeckmann aus der Abteilung für Psychosomatik berichtet über Hilfestellungen, die zur psychischen Bewältigung des Krebsleidens und damit erheblich zur Lebensqualität von Patienten beitragen.
Im Anschluss an die Vorträge besteht jeweils Gelegenheit für Fragen und zur Diskussion.
Das Darmzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus
Eine erfolgreiche Therapie des Darmkrebses hängt von der Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachdisziplinen ab. Daher haben sich am Robert-Bosch-Krankenhaus die an der Behandlung beteiligten medizinischen Abteilungen und externe Kooperationspartner zu einem interdisziplinären Darmzentrum zusammengeschlossen. Als erstes Zentrum dieser Art in Stuttgart wurde es im Februar 2008 nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Dem Darmzentrum gehören folgende Abteilungen des Robert-Bosch-Krankenhauses an:
- Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie (Chefarzt und Leiter des Darmzentrums Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon)
- Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Eduard F. Stange)
- Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin (Chefarzt Prof. Dr. med. Walter-Erich Aulitzky)
- Abteilung für Anästhesie (Chefarzt Prof. Dr. med. Gerhard Klein)
- Abteilung für Pathologie (Chefarzt Prof. Dr. med. German Ott)
- Abteilung für Radiologie (Chefärztin Prof. Dr. med. Angela Geissler)
- Abteilung für Labormedizin (Chefarzt Prof. Dr. med. Cornelius Knabbe)
- Abteilung für Psychosomatik (Chefarzt Prof. Dr. med. Heinz Weiß)
- Pflege (Pflegerische Abteilungsleitung Christel Idler)
Das Programm des Darmkrebs-Tages im Überblick
10 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon
Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie
10.05 Uhr
Vorsorge und Früherkennung des Darmkrebses
Dr. med. Christian Schäfer
Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie
10.40 Uhr
Wege zur Heilung – Operation
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon
Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie
11.10 Uhr
Pause
11.30 Uhr
Wege zur Heilung – Chemotherapie
Prof. Dr. med. Walter-Erich Aulitzky
Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
12 Uhr
Lebensqualität und Bewältigung einer Krebsbehandlung
Dipl.-Psych. Sylvia Broeckmann
Abteilung für Psychosomatische Medizin
12.30 Uhr
Schlusswort
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon
Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie
