11. Mai 2009 | Robert-Bosch-Krankenhaus
Forum Brustkrebs: Beschwerden nach axillärer Lymphknotenentfernung
Vortrag des zertifizierten Brustzentrums am Robert-Bosch-Krankenhaus
Im Rahmen seiner Vortragsreihe „Forum Brustkrebs“ bietet das zertifizierte Brustzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus am kommenden Donnerstag, 14. Mai 2009, um 19 Uhr einen Informationsabend zum Thema „Beschwerden nach axillärer Lymphknotenentfernung“ an. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder bereits eine Brustkrebsbehandlung abgeschlossen haben. Sie findet im Veranstaltungspavillon im Eingangsbereich des Robert-Bosch-Krankenhauses statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für die Therapie von Brustkrebs ist in einigen Fällen die Entfernung der
Achsellymphknoten notwendig. Diese Operation und eine damit verbundene zusätzliche Bestrahlung können zu einem Lymphstau führen. Symptome sind ein Druck- oder Spannungsgefühl, eine Vergrößerung des Arm- oder Brustumfangs oder eine Veränderung des Hautbildes. Langfristig kann auch die Bewegungsfähigkeit des Armes eingeschränkt werden.
Treten derartige Beschwerden nach einer Brustkrebstherapie auf, sollte möglichst frühzeitig mit einer Behandlung begonnen werden, da sie im frühen Stadium einfacher durchzuführen ist.
Für eine erfolgreiche Therapie zum Beispiel durch Lymphdrainage oder Kompressionsbehandlung ist eine enge Kooperation von Arzt, Physiotherapie und Sanitätshaus notwendig. Den Informationsabend gestalten deshalb gemeinsam Dr. med. Franz Bien, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Bietigheim-Bissingen, Britta Willhaus, Physiotherapeutin am Robert-Bosch-Krankenhaus und Renate Gerlinger vom Sanitätshaus Kächele, Stuttgart.
Im Anschluss an die einzelnen Vorträge besteht jeweils Gelegenheit für Fragen und zum Gespräch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
