Geriatrische Rehabilitation

Mobilität

PROFind (Prevention and Rehabilitation of Osteoporotic Fractures in disadvantaged Populations) – Teilprojekt 3

Entwurf und Pilotierung einer populationsbasierten Intervention zur Reduktion osteoporotischer Frakturen

Aufgrund der Altersstruktur und -entwicklung ist in naher Zukunft mit einer massiven Zunahme osteoporotischer Frakturen zu rechnen. Wirkungsvolle Strategien zu deren Reduktion sind deshalb von hohem gesundheitspolitischem Interesse. Hierfür werden sowohl Hochrisikoansätze als auch populationsbezogene Maßnahmen benötigt. Ziel von TP3 ist es, populationsbezogene Maßnahmen zur Reduktion von Frakturen zu entwerfen und zu implementieren. Das Programm richtet sich an höhere Altersgruppen und Personen mit Zugangsbarrieren.

In Kooperation mit den Universitäten Stuttgart, Tübingen, Ulm und Leipzig/Hamburg. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laufzeit: 8/2010 bis 7/2013

Ansprechpartner
Priv.-Doz. Dr. Clemens Becker
clemens.becker --- @ --- rbk.de

 

PROFind (Prevention and Rehabilitation of Osteoporotic Fractures in disadvantaged Populations) – Teilprojekt 5

Multifaktorielle Intervention zur Reduktion von Sturzangst nach Hüft- oder Beckenfraktur

Untersuchung einer dreimonatigen multifaktoriellen Intervention zur Verminderung von Sturzangst und Förderung körperlicher Aktivität bei geriatrischen Rehabilitationspatienten nach Hüft- oder Beckenfraktur in einer kontrollierten, randomisierten Studie.

In Kooperation mit den Universitäten Stuttgart, Tübingen, Ulm und Leipzig/Hamburg. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laufzeit: 8/2010 bis 7/2013

Ansprechpartner
Dipl.-Psych. Dr. Klaus Pfeiffer
klaus.pfeiffer --- @ --- rbk.de

 

Modell zur Entwicklung objektiver und valider Messmethoden zur Beurteilung der Indikation, der Dauer und des Erfolgs GKV-finanzierter Rehabilitation nach Gelenkersatz und Schlaganfall. (MEMBeR Projekt)

Durch ein umfassendes Assessment physischer und psycho-sozialer Parameter soll eine verbesserte Grundlage für die Indikation, Durchführung, Bewertung und Qualitätssicherung von stationären und ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen geschaffen werden.
Die Methoden sollen in der Praxis hinsichtlich ihrer Machbarkeit erprobt werden. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Modells als Grundlage für einen MDK- Krankenkassenleitfaden. Hierdurch soll insbesondere die Vergleichbarkeit von Rehabilitationseinrichtungen und Rehabilitationsverfahren ermöglicht werden.

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Laufzeit: 9/2007 bis 8/2010

Ansprechpartner
Dr. Ulrich Lindemann
ulrich.lindemann --- @ --- rbk.de

 

Primärprävention von sturzbedingten Hüftfrakturen bei Bewohnern von Pflegeheimen in Bayern.

Das Präventionsprogramm für Pflegeheimbewohner beinhaltet ein evidenzbasiertes Trainingsprogramm, die Empfehlung zur Nutzung von Hüftprotektoren,  Maßnahmen der Umgebungsanpassung sowie die Schulung von Mitarbeitern im Risikomanagement sturzgefährdeter Personen. Die Umsetzung des von der AOK finanzierten Programms wird in allen ca. 1000 Pflegeheimen in Bayern angestrebt.
Durch das Programm sollen hüftnahe Frakturen vermindert werden. Eine gesundheitsökonomische Evaluation wird in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig anhand der Routinedaten der AOK Bayern sowie zusätzlichen Erhebungen in den Pflegeheimen vorgenommen.

In Kooperation mit der Universität Leipzig. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laufzeit: 8/2007 bis 7/2010

Ansprechpartner
Priv.-Doz. Dr. Kilian Rapp
kilian.rapp --- @ --- rbk.de

 

"SENSACTION-AAL – SENSing and ACTION to support mobility in Ambient Assisted Living"

Es soll ein Aktivator-System entwickelt werden, das es älteren Menschen erlaubt, mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien länger selbstständig zu leben.

Zunächst wird evaluiert, in welchen Lebensbereichen und durch welche technischen Hilfsmittel dieses Ziel erreicht werden kann. Vorstellbar sind zum Beispiel Sensoren, die einen Sturz erkennen und/oder den Tagesablauf dokumentieren, um bei relevanten Abweichungen ein Alarmsignal abzusetzen oder, die Abweichungen des stabilen Gleichgewichts registrieren. Nach der Entwicklung der Systeme durch die Universität Bologna werden die Prototypen im entsprechenden Benutzerkollektiv getestet.

In Kooperation mit sieben Partnerinstitutionen und Universitäten aus Europa und Israel.

Gefördert durch die Europäische Union.

Laufzeit: 1/2007 bis 6/2009

Ansprechpartner
Dr. Ulrich Lindemann
ulrich.lindemann --- @ --- rbk.de

 

"SturzAlarm" – Entwicklung eines Sensors zur automatischen Erkennung von Stürzen

Es wurde ein Sensorsystem für die automatische Erkennung von Stürzen entwickelt, das hinter dem Ohr wie ein Hörgerät getragen wird.

Die Beschleunigungssignale werden über ein Kabel in einen Datenlogger übertragen. Nach einem ersten Schritt zur Miniaturisierung der Hardware, sollen nun reale Stürze älterer Menschen mit dem Sensorsystem erfasst werden. Dazu werden mehrere Sensorsysteme in vier Pflegeheimen in Stuttgart eingesetzt. Es sollen die Daten von etwa 20 Stürzen gesammelt werden, mit denen der zugrunde liegende Algorithmus entsprechend angepasst werden kann. Nach einer weiteren Miniaturisierung soll der Datenlogger entfallen und das Sensorsystem an eine telemetrische Alarmgebung angeschlossen werden.

In Kooperation mit der Fachhochschule Ulm.

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Laufzeit: 1/2005 bis 5/2007

Ansprechpartner
Dr. Ulrich Lindemann
ulrich.lindemann --- @ --- rbk.de

 

Prevention of Falls Network Europe (ProFaNE)

ProFaNE ist ein thematisches Netzwerk mit 25 europäischen Partnern, das sich mit Sturz- und Frakturprävention älterer Menschen befasst. Im Projekt sollen Voraussetzungen für erfolgreiche multifaktorielle Interventionen in diesem Bereich beleuchtet und im Sinne von Empfehlungen definiert werden.

Die vier Arbeitsgruppen sind wie folgt gegliedert:

  • Taxonomie und Klassifikation
  • Klinisches Assessment und Management
  • Balance Assessment
  • Psychologische Aspekte bei Stürzen

Nähere Auskünfte zum Projekt auf www.profane.eu.org

In Kooperation mit 25 Partnerinstitutionen und Universitäten aus Europa.

Gefördert durch die Europäische Union.

Laufzeit: 1/2003 bis 7/2007 (wird fortgeführt)

Ansprechpartner
Priv.-Doz. Dr. Clemens Becker
clemens.becker --- @ --- rbk.de

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