Gynäkologie und Geburtshilfe
Wochenbett

Auch nach der Geburt steht eine ganzheitliche Betreuung im Vordergrund:
- eine Pflegekraft - in der Regel eine Hebamme oder Kinderkrankenschwester - kümmert sich um Mutter und Kind
- tägliche gemeinsame Visite des Arztes und der Pflegekraft
- Voll-Rooming-in oder Teil-Rooming-in je nach Wunsch (das Kind schläft in einer speziell angepassten, am Bett der Mutter angebrachten Babyinsel)
Wochenstation
Auf der Wochenstation bieten wir:
- 22 Betten mit Nasszelle (Dusche, Toilette), Telefon und Fernseher
- 2 Familienzimmer
- Neugeborenenzimmer
- separates Still- und Wickelzimmer mit fachkundiger Still- und Ernährungsberatung durch unsere IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant)
- Speiseraum direkt auf der Station mit Frühstücks- und Abendbuffet
- Familienbesuchsraum mit Kinderspielecke, TV und Video
- spezielles Raumangebot für Privatpatientinnen
- Diätberatung durch die Diätassistentin
Neugeborenen-Überwachungseinheit
- 6 Überwachungseinheiten
- Unter anderem für Neugeborene mit geringem Geburtsgewicht, mit Verdacht auf Neugeboreneninfektion, mit Neugeborenengelbsucht (Fototherapie)
- Integration in die Station verhindert Trennung des Neugeborenen von der Mutter
- Kontinuierliche Überwachung von Atmung, Kreislauf und Puls möglich
Versorgung des Babys
Die Versorgung des Babys erfolgt individuell nach seinen Bedürfnissen.
- Nach 48 Stunden wird die U2 vom Kinderarzt durchgeführt
- Blutabnahme beim Kind zum Ausschluss von Infektionen
- OAE-Test (Hörtest)
- Behandlung der Neugeborenengelbsucht am Bett der Mutter mit dem "BiliBlanket"
Geburtsanzeige
Die Anzeige der Geburt beim Standesamt erfolgt durch das Robert-Bosch-Krankenhaus. So können Sie sich erst einmal ganz unbeschwert um sich und Ihr Baby kümmern. Sie erhalten von uns eine Übersicht der dafür erforderlichen Unterlagen, die Sie uns bitte im Original während Ihres Aufenthaltes übergeben, sowie eine Information des Standesamtes zum Ablauf.
Informationen des Standesamts über mitzubringende Unterlagen für die Beurkundung einer Geburt
Psychologische Betreuung
Vom so genannten "Baby Blues" hat wahrscheinlich schon jeder gehört: Um den dritten Tag nach der Geburt ereilt es viele frisch gebackene Mütter. Tränen fließen fast ohne erfindlichen Grund. Sie sind traurig, grüblerisch und fühlen sich vielleicht auch mit der neuen Situation überfordert.
Die hormonelle Umstellung, aber auch die veränderten Lebensumstände tragen dazu bei, dass diese Stimmungsschwankungen auftreten. Nach ein paar Tagen glätten sich die Wogen in der Regel von alleine wieder.
Was aber, wenn negative Gedanken und Stimmungen zum Dauerzustand werden und man das Gefühl hat, mit der Situation alleine nicht klar zu kommen?
Dann kann professionelle Hilfe nötig sein. Am Robert-Bosch-Krankenhaus profitieren Patientinnen von einem besonderen Angebot: In der Abteilung für Psychosomatische Medizin bekommen sie professionelle Hilfe.
Angebot der Abteilung für Psychosomatische Medizin
Das Angebot ist vielfältig und beginnt in der Regel mit einem ausführlichen Erstgespräch, in dem die aktuelle Problematik und ein möglicher Therapieansatz besprochen werden.
Es werden Behandlungen während des stationären Aufenthalts festgelegt – so zum Beispiel stützend-psychotherapeutische Gespräche, Kurzzeittherapien, Krisenintervention oder Entspannungsverfahren.
Mit der Entlassung aus der Klinik kann die Patientin die Behandlung fortsetzen. Wenn nötig, werden Vorschläge zu weiteren therapeutischen Maßnahmen besprochen. Dazu gehört auch die Vermittlung längerfristiger ambulanter Psychotherapien.
Auf Wunsch der Patientin finden zudem Gespräche mit Angehörigen und nahe stehenden Bezugspersonen statt.

