Psychosomatik
Schwerpunkte Liaisondienst
Psychoonkologischer Liaisondienst am Robert-Bosch-Krankenhaus
Menschen, die an Krebs erkranken, haben eine Vielzahl von Sorgen, die durch die Diagnose, die eingreifenden Therapien und den oft ungewissen Verlauf der Erkrankung ausgelöst werden.
Probleme ergeben sich auf körperlicher und seelischer Ebene sowie häufig auch in den Beziehungen zu anderen Menschen.
Der psychoonkologische Dienst versucht, Patienten zu unterstützen, ihren Weg durch die Krankheit zu finden.
Das geschieht durch Einzelgespräche, Entspannungsübungen und Informationsvermittlung. Auch die Angehörigen brauchen manchmal Hilfe bei der Bewältigung der Situation.
Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Jochen Spang
Psychoonkologischer Liaisondienst an der Klinik Schillerhöhe
Durch den psychoonkologischen Liaisondienst in der Klinik Schillerhöhe werden Patienten in der psychischen Bewältigung von Krebserkrankungen unterstützt und während der verschiedenen Behandlungsschritte begleitet. Dies geschieht durch Einzelgespräche, Entspannungsübungen und Informationsvermittlung. Auch die Angehörigen erhalten bei Bedarf Unterstützung bei der Bewältigung der Situation.
Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Lukas Tiedt
Liaisondienst an der Klinik für Geriatrische Rehabilitation
Ein Schlaganfall oder ein Schenkelhalsbruch führen häufig nicht nur zu körperlichen Behinderungen, sondern auch zu gravierenden seelischen Belastungen, die in das Gesamtbehandlungskonzept mit einbezogen werden sollten.
Aus diesem Grund werden depressive und besonders belastete Patienten von der Abteilung für Psychosomatische Medizin mitbetreut und je nach Situation psychotherapeutisch und/oder psychopharmakologisch unterstützt.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die differenzialdiagnostische Abklärung demenzieller Entwicklungen inklusive neuropsychologischer Tests.
Liaisondienst an der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe
Patientinnen der gynäkologischen Abteilung werden bei einer Vielzahl seelischer Belastungen psychotherapeutisch durch die Abteilung für Psychosomatische Medizin mitbetreut und behandelt. Hierbei geht es insbesondere um:
- Stabilisierung des Selbstwertes und Hilfe bei der Krankheitsbewältigung bei gynäkologischen Erkrankungen und Operationen
- Unterstützung bei seelischen Belastungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und Geburt
- Abklärung und Beratung bei familiären und partnerschaftlichen Belastungen
- ggfs. Weitervermittlung an ambulante Psychotherapeuten, Kliniken und Beratungsstellen
Tätigkeit auf den Intensivstationen
Patienten auf der Intensivstation sind durch ihre schwere körperliche Erkrankung und einen oft komplizierten Krankheitsverlauf sehr belastet.
Manche Patienten leiden unter Alpträumen und Schlafstörungen, andere werden depressiv und verlieren die Hoffnung, dass sie je wieder gesund werden können. Einige Patienten müssen sich damit auseinandersetzen, dass sie nicht mehr die frühere Leistungsfähigkeit erreichen werden.
Die psychosomatische Abteilung hilft den Patienten und ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit mit Gesprächen und, wenn nötig, auch mit Medikamenten bei der Krankheitsverarbeitung.
Teilweise wird diese Betreuung auch dann noch fortgesetzt, wenn die Patienten bereits auf eine Normalstation verlegt sind.
