Donnerstag, 22.03.2012, 20:00 Uhr
Robert-Bosch-Krankenhaus

Vortrag: SchuldSein, Trennungsangst und Trennungsschuld

Trennung und Trennungsangst gehören zu den frühesten Antrieben für psychische Entwicklung. Ein Leben ohne Trennungen - Trennung verstanden als das Aufgeben von etwas, was vorher da war, aber auch als etwas, das uns geschieht durch Verlust - kann es nicht geben, und ohne das Anerkennen von Schuld  gibt es kein verantwortliches Leben.
In der Psychoanalyse steht die „ödipale Situation“ für die unvermeidbare Schuldverstrickung, die zugleich Ausgangspunkt dafür ist, dass wir uns in unserer eigenen psychischen Wahrheit kennen lernen. Anhand von Beispielen aus Film, Literatur und psychoanalytischen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen soll der Frage nachgegangen werden, wie Trennungsängste und Schuldgefühle immer wieder die Suche nach „psychischer Wahrheit“ behindern.

Termin

Donnerstag, 22. März 2012
20 Uhr

Dozent

Margarete Breitsprecher, Tübingen

Margarete Breitsprecher wurde an der Stuttgarter Akademie für Tiefenpsychologie und Psychoanalyse ausgebildet und arbeitet in freier Praxis als analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (VAKJP/DPV). Sie ist Dozentin und Supervisorin.

Ort

Robert-Bosch-Krankenhaus, Auerbachstraße 110, Stuttgart
Pavillon 3 (im Eingangsbereich)
Anfahrtsbeschreibung zum Robert-Bosch-Krankenhaus

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen

Abteilung für Psychosomatische Medizin
des Robert-Bosch-Krankenhauses
Sekretariat:
Heike Felkel, Charlotte Stoeckel
Telefon 0711/8101-3017
Telefax 0711/8101-3084
psychosomatik@rbk.de