Bildung

Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Interkulturelle Ausbildung

Mit dem Projekt „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ werden Menschen aus nicht sicheren Herkunftsländern für die Ausübung beruflicher Pflege qualifiziert. Unter dem Motto mit- und voneinander lernen erfolgt die Ausbildung zusammen mit Bewerbern, die sich insbesondere für die arabische Kultur interessieren und eine ausgewiesene interkulturelle Kompetenz erwerben wollen. Diese Kompetenz qualifiziert in besonderer Weise für die pflegerische Berufsausübung in multikulturell ausgerichteten Settings.

Die vierjährige Pflegeausbildung in Teilzeitform wird vom Irmgard-Bosch-Bildungszentrum angeboten.

Die Auszubildenden durchlaufen dabei ein über die gesetzlichen Ausbildungsanforderungen hinausgehendes, interkulturelles Zusatzangebot. Es vermittelt kulturbezogenes Wissen und Können, das für die pflegerische Berufspraxis einen Mehrwert darstellt.

Über das Angebot einer auf kulturelle Diversität ausgerichteten Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege will das Robert-Bosch-Krankenhaus mit seinem Irmgard-Bosch-Bildungszentrum einen Beitrag zur beruflichen und sozialen Integration von Menschen aus nicht sicheren Herkunftsländern leisten. Zentral ist hierbei, dass erstens eine Qualifizierung auf Fachkraftniveau angestrebt und zweitens eine inklusive Ausbildungskonzeption (Migranten und Nicht-Migranten lernen und arbeiten gemeinsam) verfolgt wird. Damit soll ein innovatives, zukunfts- und transferfähiges Ausbildungsangebot für die Pflegelandschaft vor dem Hintergrund einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Kontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Irmgard-Bosch-Bildungszentrum

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3556
Telefax 0711/8101-3777

Förderung

Die Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert .