Interkulturelle Pflegeausbildung

Ausbildungsinhalte

Die theoretische, praktische und interkulturelle Ausbildung erfolgt im Blockunterricht am Irmgard-Bosch-Bildungszentrum.

Praktische Einsätze werden im Robert-Bosch-Krankenhaus sowie in Einrichtungen der ambulanten Pflege und der Altenhilfe absolviert.

Die theoretische Ausbildung wird durch kulturbezogene Lernangebote sowie durch fachpraktischen Unterricht in den Pflegeeinrichtungen ergänzt. Zusätzlich werden in einem „Lernlabor“ patientennahe Tätigkeiten und praktische Fertigkeiten systematisch eingeübt und Handlungssicherheit für die berufliche Pflegepraxis erworben.

Die Auszubildenden durchlaufen dabei ein über die gesetzlichen Ausbildungsanforderungen hinausgehendes, interkulturelles Zusatzangebot. Es vermittelt kulturbezogenes Wissen und Können, das für die pflegerische Berufspraxis einen Mehrwert darstellt.

Die Ausbildung im Überblick

  • 3,5 Jahre Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann in Teilzeitform (87,5 %)
  • Beginn zum 1. April 2020
  • Mindestens 2.100 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
  • Mindestens  2.500 Stunden praktische Ausbildung

Interkulturelles Zusatzangebot

  • umfasst ca. 800 Stunden der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit (ca. 3 Wochen je Ausbildungshalbjahr)
  • sprachsensibler Fachunterricht in Theorie und Praxis
  • Kulturbezogene Lehr-/Lernangebote in Form eines interkulturellen Ausbildungsbegleitprogramms Kulturplus
  • Hospitationen in Einrichtungen mit interkultureller Ausrichtung (auch im europäischen Ausland)

Kontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Irmgard-Bosch-Bildungszentrum

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3556
Telefax 0711/8101-3777

Förderung

Die Interkulturelle Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert .