17. Mai 2010 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Erprobung des Ernstfalls – Katastrophenschutzübung im Robert-Bosch-Krankenhaus

Am Samstag, 15. Mai 2010 wurde im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) im Rahmen einer dreistündigen Katastrophenschutzübung die Versorgung von Verletzten eines Hubschrauberabsturzes geprobt. Beteiligt und eingebunden an der realistisch angelegten Übung waren circa 30 Mitarbeiter des RBK, 50 Angehörige der Feuerwehr Stuttgart, zehn Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Mitarbeiter des Polizeipostens Neckarvorstadt sowie als Übungsbeobachter fünf Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin Tübingen.

Mit dem Gesamtablauf waren die für die Übung Verantwortlichen des RBK und der Berufsfeuerwehr Stuttgart sehr zufrieden. „Durch solche Übungen trainieren wir die Bewältigung von außergewöhnlichen Notfallsituation und können so die Zusammenarbeit bei der lückenlosen Versorgung von Patienten optimieren“, erklärt Dr. Matthias Hansen, Oberarzt der Abteilung für Anästhesie und Katastrophenschutzbeauftragter des RBK. Auch der Einsatzleiter der Feuerwehr Stuttgart, Bernd Gärtner, zieht ein positives Resümee: „Das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte und der Mitarbeiter des Krankenhauses hat hervorragend funktioniert. Bei Einsätzen wie diesen ist die Kommunikation vor Ort entscheidend.“ Die zeitnahe Versorgung einer großen Anzahl von Verletzten ist sowohl für die Feuerwehr als auch für die Krankenhausmitarbeiter eine große Herausforderung.

Die Katastrophenschutzübung

Die realistisch angelegte Aufgabenstellung bestand in der Versorgung von 25 Personen, die durch einen Hubschrauberabsturz verletzt wurden. Für die Simulation stellte die US Army einen Teil der Fläche der Robinson Barracks in Stuttgart zur Verfügung, der ausreichend Platz für die Übung bot. Die Erstversorgung der durch Freiwillige dargestellten Patienten erfolgte zunächst am mobilen Behandlungsplatz der Berufsfeuerwehr Stuttgart, der für die Versorgung von 50 Patienten pro Stunde ausgelegt ist. Anschließend wurden die Dokumentation und der Transport ins Robert-Bosch-Krankenhaus trainiert. Nach der Übernahme der Verletzten erfolgte die weitere Versorgung im interdisziplinären Notaufnahmezentrum. „Die Übung hat uns gezeigt, dass wir für den Notfall gut gerüstet sind und die Versorgung der Patienten auf sicheren Füßen steht“, so Prof. Mark Dominik Alscher, Ärztlicher Direktor des RBK.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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