08. Februar 2010 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Informationstag zum Thema Darmkrebs am Robert-Bosch-Krankenhaus

Das Darmzentrum am Robert-Bosch-Krankhaus (RBK) veranstaltet am kommenden Samstag, 13. Februar 2010, von 10 bis 12.30 Uhr einen Informationstag rund um das Thema Darmkrebs. Dazu sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird unter der Telefonnummer 0711/8101-3074 gebeten.

Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen im Jahr zählt der Darmkrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Frauen und Männer jeder Altersgruppe sind gleichermaßen betroffen. Da die frühzeitige Krebserkennung eine gute Heilungschance bedeutet, legt das Darmzentrum am RBK besonderen Wert auf die Vorsorge und Früherkennung. In seinem Vortrag beschreibt Prof. Dr. German Ott, Chefarzt der Abteilung für Pathologie, die Entstehung des Darmkrebses. Anschließend geht Dr. Christian Schäfer, Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, auf die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung ein.

Wege zur Heilung zeigt der Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmzentrums, Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon, auf. In den meisten Fällen kann durch eine gute operative Therapie der Tumor vollständig entfernt werden. Eine besonders schonende OP-Methode ist dabei die minimal-invasive Chirurgie, die nur wenige, kleine Narben hinterlässt.

Auch in fortgeschrittenen Stadien, z.B. bei Lebermetastasen oder einer Streuung des Krebses im gesamten Bauchraum, kann durch Operation und/oder Chemotherapie eine Heilung erreicht werden. Über das Wesen und die Bedeutung der Chemotherapie berichtet Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Unterschiedliche Substanzen werden dabei jeweils individuell dem Befund des Patienten angepasst. Die Chemotherapie ist heute gut verträglich und ambulant durchführbar.

Eine Krebserkrankung bedeutet einen gravierenden Einschnitt im Leben eines Menschen. Im Rahmen des Darmzentrums werden den Patienten daher psychoonkologische Hilfestellungen angeboten. Dipl.-Psychologin und Psychoonkologin Sylvia Broeckmann berichtet über ihre Arbeit mit Krebspatienten. Sie geht insbesondere auf die Möglichkeiten zur Stärkung der Lebensqualität und der Bewältigung einer Krebserkrankung ein.

Das Programm im Überblick:

10 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon
Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Leiter des zertifizierten Darmzentrums am Robert-Bosch-Krankenhaus

10.05 Uhr
Wie entsteht eigentlich Darmkrebs?
Prof. Dr. German Ott
Chefarzt der Abteilung für Pathologie

10.25 Uhr
Vorsorge und Früherkennung des Darmkrebses
Dr. Christian Schäfer
Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie

10.45 Uhr
Wege zur Heilung: Operation
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon
Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Leiter des zertifizierten Darmzentrums am Robert-Bosch-Krankenhaus

11.10 Uhr
Pause

11.30 Uhr
Wege zur Heilung: Chemotherapie
Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky
Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

12 Uhr
Lebensqualität und Bewältigung einer Krebserkrankung
Dipl.-Psych. Sylvia Broeckmann
Psychoonkologin, Abteilung für Psychosomatische Medizin

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