21. April 2010 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Krebs und Vererbung – wann ist Wissen sinnvoll?

Vortrag des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus

Im Rahmen der Informationsreihe „Leben mit Krebs“ des Interdisziplinären Zentrums für Tumortherapie am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) hält Dr. Sonja Martin, Oberärztin der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, am Donnerstag, 29. April 2010, um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Krebs und Vererbung – wann ist Wissen sinnvoll?“. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des RBK (Erdgeschoss) statt.

Bei Patienten mit einer Tumorerkrankung treten häufig Fragen auf, inwiefern zum Beispiel die eigenen Kinder oder andere Verwandte ebenfalls gefährdet sind, an Krebs zu erkranken. Auch der Gedanke, dass die Krankheit vielleicht hätte verhindert werden können, wenn die entsprechende erbliche Veranlagung bekannt gewesen wäre, beschäftigt viele Patienten.

In ihrem Vortrag erläutert Dr. Martin, wie häufig erbliche Krebserkrankungen und welche Tumorerkrankungen besonders betroffen sind. Darüber hinaus geht sie auf die Frage ein, in welchen Fällen es wichtig sein kann zu wissen, ob eine erbliche Erkrankung vorliegt, um bei Familienmitgliedern und Verwandten rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Erörtert wird jedoch auch, dass dieses Wissen nicht zwangsläufig sinnvoll ist, da es umgekehrt in manchen Fällen große Verunsicherung auslösen kann, ohne dass konkreter Handlungsbedarf besteht.

Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Martin für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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