06. Mai 2011 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Leben mit und nach Darmkrebs

Das Zertifizierte Darmzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) veranstaltet am 14. Mai 2011 einen Informationstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Darmkrebs liegt in Deutschland mit jährlich 70.000 Neuerkrankungen statistisch unmittelbar nach Lungenkrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen an zweiter Stelle der häufigsten Krebserkrankungen. Für Betroffene, Angehörige und Interessierte veranstaltet das Zertifizierte Darmzentrum des RBK am 14. Mai 2011 von 10 bis 12.30 Uhr einen Patienteninformationstag. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter 0711/ 8101-3739 gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Auch die Nachsorge gehört zur Therapie
Wie eine fundierte Erstdiagnostik und Therapie zählt auch die optimale regelmäßige Nachsorge zum Gesamtkonzept einer Tumorbehandlung. Denn auch nach der operativen Entfernung des Dickdarmtumors und einer anschließenden Chemotherapie sind kontinuierliche Kontrollen nötig, um ein Wiederauftreten der Erkrankung rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. In ihrem Vortrag „Nachsorge – wie gemacht?“ informieren Dr. med. Tobias Leibold, Funktionsoberarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am RBK, und Dr. med. Thomas Kijak, Oberarzt der Abteilung, über die Notwendigkeit der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen.

Ist Darmkrebs vererbbar?
Bei etwa zehn Prozent aller Darmkrebserkrankungen in der westlichen Welt ist eine familiäre Häufung zu beobachten, die in der Regel durch ein Auftreten vor dem 50. Lebensjahr gekennzeichnet ist. Mit der Frage: „Ist Darmkrebs vererbbar?“ beschäftigt sich der Vortrag von Dr. Christopher Schröder vom Institut für Humangenetik der Eberhard-Karls-Universität Universität Tübingen.

Hilfsangebote durch den Sozialdienst und das Versorgungsamt
Eine Krebserkrankung bedeutet immer wieder einen gravierenden Einschnitt im Leben eines jeden Menschen. Das Zertifizierte Darmzentrum am RBK bietet in enger Kooperation mit dem Sozialdienst im Haus seinen Patienten zahlreiche psychosoziale Betreuungsmöglichkeiten. Über weitere Hilfsangebote informiert Thomas Gürr vom Versorgungsamt der Stadt Stuttgart. In seinem Vortrag „Vom Antrag zum Ausweis“ erklärt er, wie das Versorgungsamt im Einzelnen helfen kann und welche Hilfen beispielsweise das Schwerbehindertengesetz bietet.

Diskussion mit den Experten
Zum Abschluss bietet eine Podiumsdiskussion unter der Beteiligung von Betroffenen, einer Diätassistentin, einer Sozialarbeiterin, einer Psychoonkologin sowie der Referenten genügend Raum zur Diskussion mit den Besuchern des Patienteninformationstages. Dabei ist ausreichend Zeit gegeben, um sämtliche offene Fragen vollständig zu beantworten.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
Verwendung ausschließlich im Rahmen der Berichterstattung über das in dieser Pressemitteilung berichtete Thema

Pressekontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Unternehmenskommunikation
Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3047
Telefon 0711/8101-3054
unternehmenskommunikation@rbk.de