29. Dezember 2011 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Mehr als 2.000 Herz-Operationen im Jahr 2011 am Robert-Bosch-Krankenhaus

Mit der hohen Eingriffszahl zählt das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) zu den zehn größten Herzchirurgien Deutschlands.

In den vergangenen sechs Jahren konnte die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie des RBK seine Eingriffszahlen kontinuierlich steigern. Noch im Jahr 2006 verzeichnete die Abteilung insgesamt 1.050 große Herzoperationen, 2011 werden es mehr als 2.000 sein.

Die insgesamt 2.000. Operation wurde am Donnerstag durchgeführt. Die hohe Zahl, die nur wenige Kliniken in ganz Deutschland erreichen, ist das Ergebnis von chirurgischer Arbeit auf Spitzenniveau: „Insgesamt sind die Patientenzahlen in der Herzchirurgie rückläufig, vor diesem Hintergrund ist die Leistung der gesamten Abteilung natürlich besonders herausragend“, betont Ullrich Hipp, Geschäftsführer der Robert-Bosch- Krankenhaus GmbH. Dass die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie trotzdem die Zahl der großen Herzoperationen, zu denen vor allem die Herzklappen- und die Bypassoperationen gehören, steigern konnte, führt Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Ulrich F.W. Franke auf sein ausgezeichnetes Team zurück. „Eine exzellente, interdisziplinäre Mannschaft ist die Bedingung für einen solchen Erfolg, den wir nur erreichen konnten, weil alle an einem Strang ziehen“, erklärt Dr. Franke, der seit 2007 die Abteilung am RBK leitet. Eine weitere wesentliche Bedingung für diesen Erfolg sieht er in der sehr engen Zusammenarbeit der RBK-Herzchirurgie mit den zuweisenden kardiologischen Abteilungen. „Ein intensiver, fachlicher Austausch zu den Therapiemöglichkeiten eines jeden einzelnen Patienten in den sogenannten Herz-Teams garantiert die bestmögliche Versorgung.“

Die kontinuierlich gestiegene Operationszahl wurde durch die konsequente Anwendung minimal-invasiver Operationsmethoden aber auch durch zielführende Investitionen am RBK ermöglicht: In den vergangenen Jahren konnte das RBK zwei hochmoderne Operationssäle in Betrieb nehmen, darunter einen Hybrid-OP.

Die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie ist auch in der Forschung aktiv und entwickelt derzeit eine sogenannte „Mini-Herz-Lungen-Maschine“. Die Herz-Lungen-Maschine, die früher bei nahezu jeder Herzoperation verwendet wurde, kommt im RBK bei nur noch etwa 40 Prozent aller Operationen zum Einsatz. Aber auch bei den sogenannten HLM-Eingriffen wird immer versucht, die Operation über einen möglichst kleinen Zugang, ohne komplette Durchtrennung des Brustbeins durchzuführen. Die Entwicklung hat dazu geführt, dass das RBK die weltweit einzige Klinik ist, die auch die Ross-Operation, eine sehr schwierige Operation an der Aortenklappe, über solch einen minimal-invasiven Zugang ausführt.

Dr. Franke, der kürzlich unter die „Top-Mediziner“ seiner Disziplin innerhalb der bekannten Focus-Ärzteliste gewählt wurde, ist spezialisiert in den Bereichen der minimal-invasiven Operationen einschließlich Ross- und David-Operation sowie die Koronarchirurgie ohne Herz-Lungen-Maschine.

Die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie des Robert-Bosch-Krankenhauses besteht seit Oktober 1984. Die ganzheitliche Versorgung aller Patienten steht im Mittelpunkt des Handelns aller Mitarbeiter. Dies wird durch die sehr enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den korrespondierenden Abteilungen, insbesondere den Abteilungen für Kardiologie und Anästhesie, ermöglicht.

Bildmaterial auf Anfrage

Durch ihre schlaufenartige Form kann die Elektrode schnell und unkompliziert an den Nerv „eingehakt“ werden.
Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich F.W. Franke, Chefarzt der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie, und sein Team haben innerhalb des letzten Jahres mehr als 2.000 Herzoperationen durchgeführt.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
Verwendung ausschließlich im Rahmen der Berichterstattung über das in dieser Pressemitteilung berichtete Thema

Pressekontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Unternehmenskommunikation
Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3047
Telefax 0711/8101-3779
unternehmenskommunikation -|- @ -|- rbk.de