27. Juni 2014 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Mobilität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter bewahren

Statistiken zeigen, dass knapp ein Drittel aller Menschen über dem 65. Lebensjahr mindestens einmal pro Jahr stürzen. Dies lässt sich in vielen Fällen auf mangelnde Balance und geringe Kraft zurückführen. Wie Mobilität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter bewahrt werden können, erklären Experten des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) bei einem Informationsabend am Montag, 7. Juli 2014. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenwoche „Patientensicherheit und Qualität in baden-württembergischen Kliniken“ der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e.V. (BWKG) statt.

Regelmäßige Bewegung ist der Schlüssel

Die Folge von Stürzen im hohen Alter sind nicht selten Verletzungen. Knochenbrüche sind besonders gefürchtet, da sie oftmals zu einer nachhaltigen Einschränkung der körperlichen Funktion und einem Verlust an Selbstständigkeit führen. Um gegen diese Entwicklung anzusteuern, gibt es viele Möglichkeiten: Tanzen gehen oder Tanzen lernen, Zeit mit Sportarten wie Qi Gong und Tai Chi Chuan verbringen sowie Übungen, die das Gleichgewicht herausfordern. Um die eigene Kraft zu verbessern, sollte man zwei bis drei Mal pro Woche die entsprechenden Muskelgruppen trainieren. Dies kann mit dem eigenen Körpergewicht, freien Gewichten wie Manschetten oder Kurzhanteln oder mit Geräten erfolgen. „Diese Maßnahmen beugen der Hilfsbedürftigkeit im Alter vor“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Kilian Rapp, Oberarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am RBK. Er forscht seit Jahren zum Thema Sturzprävention im Alter.

Ist ein Training notwendig?

„Einfache Tests helfen, um herauszufinden, ob man an seinem Gesundheitszustand arbeiten sollte“, erklärt Dr. Rapp. Folgende Dinge sollten getestet werden:

  • Können Sie ohne Probleme auf einem Bein zehn Sekunden stehen?
  • Können Sie zügig von einem Stuhl aufstehen, ohne mit den Armen „nachzuhelfen“?
  • Können Sie in zehn Sekunden zehn Meter in normalem Gehtempo gehen oder benötigen Sie länger für die Strecke?

„Wenn Sie diese Fragen bejahen, sollten Sie weiterhin aktiv bleiben. Wenn Ihnen eine der oben genannten Aktivitäten schwer fällt, sollten Sie unbedingt ein Trainingsprogramm beginnen“, so Dr. Rapp.

Informationsabend zum Thema Sturzprävention

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Sturzprävention im Alter erhalten Sie am Montag, 7. Juli 2014 im Rahmen eines Informationsabends: Ab 18 Uhr referiert Priv.-Doz. Dr. Kilian Rapp im Pavillon 3 des Robert-Bosch-Krankenhauses über aktuell Erkenntnisse aus Wissenschaft und klinischer Praxis. 

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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