05. Oktober 2012 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Neues Interdisziplinäres Zentrum für chronisch-entzündliche Darmerkankungen am Robert-Bosch-Krankenhaus

Das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) bündelt seine Kompetenzen, um die Versorgung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weiter zu verbessern. Durch diese enge Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen mit Experten aus der Forschung bietet das RBK eine ideale Kombination aus verschiedenen Therapie- und Beratungsmöglichkeiten, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt. Anlässlich des neuen Zentrums findet am Samstag, 13. Oktober 2012 ein Patienteninformationstag am RBK statt.

Etwa 320.000 Personen haben in Deutschland eine entzündliche Darmerkrankung – Tendenz steigend. Die Erkrankung beginnt meist im frühen Erwachsenenalter, in manchen Fällen sind jedoch bereits Kinder von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa betroffen. Die chronischen Entzündungen, die mit den Krankheitsbildern einhergehen, begleiten die Betroffenen ein Leben lang. Um so wichtiger ist es, dieser großen Patientengruppe eine optimale Behandlung zu ermöglichen und dadurch ein hohes Maß an Lebensqualität sicherzustellen. Aus diesem Grund wurde am RBK das Interdisziplinäre Zentrum für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gegründet. Ziel dieses Zentrums ist, die umfassenden Kompetenzen, die bereits am RBK fest verankert sind, fachübergreifend zu bündeln und so den Patienten eine individuelle Behandlung zu ermöglichen. Dies umfasst sowohl das Angebot von ambulanten Sprechstunden als auch die Möglichkeit der operativen Therapie sowie die Teilnahme an klinischen Studien, deren Ergebnisse direkt in die Behandlung einfließen.

Der Patient steht im Mittelpunkt

Vier Abteilungen des RBK kooperieren unter dem Dach des neuen Zentrums miteinander: Federführend agiert die Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie von Prof. Dr. Eduard F. Stange, die chirurgische Behandlung der Patienten liegt in dem Verantwortungsbereich der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt tumor- und minimal-invasive Chirurgie von Prof. Dr. Wolfgang Steurer. Auch das Know-how der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin von Prof. Dr. Angela Geissler sowie der Abteilung für Psychosomatische Medizin, die von Prof. Dr. Heinz Weiß geleitet wird, fließt in die Behandlung der Patienten mit ein.

Durch die enge Kooperation von Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen, Psychologen sowie weltweit anerkannten Forschern des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institutes für Klinische Pharmakologie und dem am RBK angesiedelten Molekulardiagnostischen Zentrum wird den Patienten eine einzigartige Kombination aus unterschiedlichen Therapie- und Beratungsmöglichkeiten angeboten. Diese umfasst sowohl die konservative medikamentöse als auch die chirurgische Behandlung mittels minimal-invasiver Operationsverfahren. Ein umfassendes Angebot an Spezialsprechstunden, beispielsweise für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, rundet das Angebot ab.

Patienteninformationstag

Anlässlich des neuen Interdisziplinären Zentrums für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen am RBK findet am Samstag, 13. Oktober 2012 ab 9 Uhr ein Patienteninformationstag statt. Neben den weit verbreiteten Krankheitsformen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können sich die Besucher auch über die Behandlung von Divertikulitis und Dickdarmkrebs informieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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