27. Dezember 2011 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Nicht nur Beruf, sondern Berufung

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon verabschiedet sich nach mehr als 20 Jahren als Chefarzt und Ärztlicher Direktor am RBK in den Ruhestand.

Im Sommer 1991 begann die beachtliche Karriere des heute 67-Jährigen am RBK: Gemeinsam mit seiner Familie kam er von Düsseldorf, wo er zuvor an der Chirurgischen Universitätsklinik als Leitender Oberarzt und stellvertretender Abteilungsleiter tätig war, nach Stuttgart und übernahm die Leitung der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie. Fünf Jahre zuvor war der damals 41-Jährige bereits zum Professor der Chirurgie ernannt worden. Dem Renomée in der medizinischen Fachwelt folgte kurze Zeit später der Respekt und das Vertrauen seiner RBK-Kollegen: nach nur zwei Jahren wählten diese ihn in den ärztlichen Vorstand, 1997 folgte die Wahl zum Ärztlichen Direktor.

Zwölf Jahre lang hatte Prof. Thon dieses Amt inne und prägte damit die Entwicklung des RBK in wesentlichen Zügen mit. Dies betrifft sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte – darunter als sogenannte Zielplanung 2 die Generalsanierung der Klinik, mit der das RBK sein heutiges „Gesicht“ als modernes Krankenhaus erhielt. In seine Amtszeit fallen u.a. die Übernahme der Klinik Schillerhöhe im Jahr 2006 und der Klinik Charlottenhaus sowie die ersten Zertifizierungen des RBK durch die Deutsche Krebsgesellschaft. Gemeinsam mit Prof. Thon baute das RBK nicht nur seine qualitative und architektonische Vorreiterrolle in Stuttgart aus. Auch im medizinischen Bereich finden sich zahlreiche Meilensteine, die von Prof. Thon mitgestaltet wurden und seiner Abteilung überregionale Bedeutung verliehen. So wurden die Entwicklungen auf dem Gebiet der minimal-invasiven und narbenlosen Chirurgie unter seiner Verantwortung weiterentwickelt und spezielle Tumoroperationen, wie sie nur an wenigen Kliniken in Deutschland vorgenommen werden, in das RBK eingeführt. Zuweisungen von Patienten aus allen Teilen Deutschlands bestätigen das hohe fachliche Ansehen seiner Abteilung.

Die Gründung der neuen Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am RBK im Jahre 2010 geht wesentlich auf die Initiative von Prof. Thon zurück. Die rasante medizinische Entwicklung erforderte eine weitere fachliche Spezialisierung der ehemals größten Abteilung des RBK. Zudem wird es kaum mehr Chirurgen geben, die wie Prof. Thon nahezu die gesamte Breite der Chirurgie beherrschen.

"Prof. Thon hat das RBK und natürlich auch seine Abteilung durch seine starke Persönlichkeit geprägt. Dafür kann ich mich nur von Herzen bei ihm bedanken", sagt Ullrich Hipp, Geschäftsführer des RBK. Prof. Thon wird auch im Ruhestand der Medizin und dem RBK nicht fern bleiben. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V. wird er auch nach Niederlegung seiner Ämter dem Haus verbunden bleiben. Besonderen Stellenwert misst er zudem der Nachwuchsförderung bei. "Hier nach 40 Berufsjahren mithelfen zu können, ist aller Ehren wert", erklärt er.

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Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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