21. September 2010 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Onkologisches Zentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus erhält Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft

Einladung zum Informationstag

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat dem Onkologischen Zentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus als erstem Krankenhaus in Stuttgart sein Qualitätszertifikat verliehen. Die DKG bescheinigt damit die Erfüllung hoher qualitativer Standards in der Behandlung krebskranker Patienten. Anlässlich der Zertifizierung lädt das Onkologische Zentrum im Rahmen eines Informationstages alle Interessierten dazu ein, Einblick in die aktuellen Möglichkeiten der Bekämpfung von Krebserkrankungen und die Arbeit des Onkologischen Zentrums zu gewinnen. Die Veranstaltung findet am kommenden Samstag, 25. September 2010, von 10 bis 15.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Experten der verschiedenen Disziplinen des Onkologischen Zentrums informieren in Vorträgen rund um Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Informationsstände zu Ernährungsfragen, Selbsthilfegruppen, Kosmetik- und Perückenangebote und Methoden zur Selbstuntersuchung der Brust zu besuchen. In der Onkologischen Tagesklinik erhalten die Besucher Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten von Lymphomen, Leukämien und Stammzelltransplantationen.

Das Onkologische Zentrum am RBK

Das Onkologische Zentrum am RBK bietet optimale Voraussetzungen für die interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit Krebserkrankungen. Es verfügt mit dem Brustzentrum, Darmzentrum, Gynäkologischen Krebszentrum und Lungenzentrum über vier von der DKG zertifizierte Krebszentren. Diese Qualität der interdisziplinären Betreuung wird im Onkologischen Zentrum auch für die Behandlung von Leukämien, Lymphomen, Speiseröhren-, Magen- und Schilddrüsenkrebs gewährleistet.

Durch die enge Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen wird für jeden Patienten im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz ein Behandlungskonzept erstellt, das auf die individuelle Situation des Patienten optimal abgestimmt ist. Der enge Kontakt zum Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie am RBK ermöglicht es, wissenschaftliche Fortschritte rasch in die tägliche Praxis einfließen zu lassen.

Verfahren der Zertifizierung

Ziel des Zertifizierungssystems der DKG ist es, eine an einheitlich definierten Qualitätsmaßstäben orientierte, ganzheitliche Behandlung onkologischer Patienten sicherzustellen. Im Rahmen eines Audits durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert wird dazu das Zusammenwirken aller an der Behandlung beteiligten medizinischen und pflegerischen Fachrichtungen sowie der Kooperationspartner überprüft. In jährlichen Begutachtungen wird kontrolliert, ob das Qualitätsniveau kontinuierlich aufrechterhalten wird. Nach drei Jahren müssen sich zertifizierte Zentren einer umfangreichen Rezertifizierung stellen.

Die Vorträge im Überblick

10 – 10.45 Uhr

So wenig wie möglich: Heilung durch minimal-invasive Chirurgie – Minimierung der Belastung durch Operation

Dickdarmkrebs
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus-Peter Thon, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, RBK

Lungenkrebs
Prof. Dr. Godehard Friedel, Chefarzt der Abteilung für Thoraxchirurgie, Klinik Schillerhöhe

Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs
Prof. Dr. Wolfgang Simon, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, RBK

11 – 11.45 Uhr

So gezielt wie möglich: Individualisierung der Therapie

Minimierung der Strahlentherapie
Prof. Dr. Thomas Hehr, Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin, Marienhospital

Das individuelle Medikament für jeden Patienten
Prof. Dr. Matthias Schwab, Leiter des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie am RBK

Das richtige Medikament gegen den Tumor
Prof. Dr. Walter Erich Aulitzky, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, RBK

12 – 13 Uhr

Pause
Modeschau für Patientinnen nach Brustkrebs

13 – 13.45 Uhr

So viel wie nötig: Heilung fortgeschrittener Krankheit durch maximale Therapie – Operative Behandlung von Metastasen

Darm
Priv.-Doz. Dr. Wolfram Lamadé, Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, RBK

Lunge
Prof. Dr. Godehard Friedel, Chefarzt der Abteilung für Thoraxchirurgie, Klinik Schillerhöhe

Bauchfell
Dr. med. Christoph Ulmer, Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, RBK

Stammzelltransplantation zur Heilung von Blutkrebs
Prof. Dr. Walter Erich Aulitzky, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

 

14.30 – 15.15 Uhr

So früh wie möglich: Vorbeugung und Früherkennung von Krebs

Alarmzeichen
Kathrin Frick, Praxisanleiterin und Krankenschwester, RBK

Gesunde Lebensführung
Anja Pflüger, Stationsleiterin der Gynäkologischen Ambulanz, RBK
Christel Idler, Pflegerische Abteilungsleiterin, RBK

Vorsorge und Früherkennung – eine Investition in die Zukunft
Dr. Claudius Fridrich, Assistenzarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, RBK

Im Anschluss an die Vorträge ist jeweils Zeit für Diskussionen.

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