19. Februar 2014 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Sturzprävention bei Osteoporose – RBK-Forschungsverbund wird vom BMBF gefördert

Der RBK-Forschungsverbund PROFinD beschäftigt sich mit gezielter Sturzprävention, die osteoporosebedingte Knochenbrüche und Verletzungen verringern soll. Der vom Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) geleitete Verbund wurde nun in das aktuelle BMBF-geförderte Forschungsnetz für muskuloskelettale Erkrankungen aufgenommen.

Rund 30 Millionen Menschen sind in Deutschland von muskuloskelettalen Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Arthrose, Rheuma oder Osteoporose betroffen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sich zum Ziel gesetzt, diese schmerzhaften Volkskrankheiten durch die besten Experten Deutschlands weiter erforschen zu lassen, um so die Behandlungsmethoden und Präventionsansätze zu verbessern. 65 Verbünde haben sich für die Aufnahme in das neue Forschungsnetz beworben, acht wurden von einem internationalen Gutachtergremium ausgewählt. Darunter: Das Forschungsprojekt PROFinD, geleitet von Priv.-Doz. Dr. Kilian Rapp, Oberarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des RBK.

Gezielte Sturzprävention für den Erhalt von Selbstständigkeit

Osteoporose und die damit oftmals verbundenen Probleme gehören zu den häufigsten Krankheiten, welche die Selbstständigkeit älterer Menschen bedrohen. „Nicht umsonst ist der Ausspruch ‚der Schreck steckt mir in den Knochen‘ Teil unserer Alltagssprache“, meint Priv.-Doz. Dr. Kilian Rapp. Ein Knochenbruch im hohen Alter kann schwere Folgen bis hin zur Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen. Das macht Prävention auch aus volkswirtschaftlicher Sicht zu einem wichtigen Vorhaben. „Unser Forschungsverbund PROFinD beschäftigt sich mit der Epidemiologie der Osteoporose, den gesundheitsökonomischen Problemen sowie neuen Präventionsansätzen und Therapieverfahren zur Verbesserung der Rehabilitation mit innovativen Therapiemethoden“, so Dr. Rapp. Das interdisziplinäre Projekt wird ergänzt durch weitere Partner aus den Bereichen Ökonomie (Universität Hamburg), Epidemiologie (Universität Ulm), Sportwissenschaften (Bethanien-Krankenhaus Heidelberg) und Sozialwissenschaften (Hochschule Mannheim). „PROFinD ist mittlerweile der dritte Forschungsverbund, bei dem unsere Abteilung federführend agiert“, erklärt Prof. Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation und der Abteilung für Geriatrie des RBK. „Für eine außeruniversitäre Institution ist das eine sehr beachtliche Leistung und eine Bestätigung für die hohe Qualität unserer Arbeit“, so Prof. Becker weiter.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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