05. April 2022 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Zum Weltgesundheitstag: Effizientes Energiemanagement am Robert-Bosch-Krankenhaus

„Unsere Erde, unsere Gesundheit“: Das ist das Motto des Weltgesundheitstages am 07. April. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht damit auf den Zusammenhang zwischen den Folgen des Klimawandels und der Gesundheit aufmerksam. Am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) arbeitet das „Energiebüro“ stetig daran, den Betrieb so umweltverträglich und nachhaltig wie möglich zu gestalten. Schon heute sind alle RBK-Standorte CO2-neutral: Möglich macht dies ein effizientes Energiemanagement in Zusammenarbeit mit Bosch.

Stuttgart – Gerade in Krankenhäusern werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit des Menschen vielleicht spürbarer als an vielen anderen Orten. Die Zunahme etwa von Asthma- und Allergiebeschwerden, aber auch das Ansteigen von Herz-Kreislauferkrankungen durch anhaltende Hitzewellen im Sommer zeigen dies. Das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) setzt sich auch deshalb schon seit Jahren für einen ressourcenschonenden und klimagerechten Umgang mit dem Energiebedarf im Klinikalltag ein. Luft-, Dampf-, Kälte-, Heizwärmeversorgung und Gebäudeleittechnik: Am RBK sind sukzessive „energiefressende“ Betriebssysteme durch den Einsatz moderner Technologien auf den neusten Stand gebracht worden. Mit Erfolg: Seit 2017 sind alle Standorte des Krankenhauses nach der internationalen Energiemanagement-Norm DIN EN ISO 50.001 zertifiziert. Das Ergebnis ist ebenso klimafreundlich wie kostensparend, das RBK arbeitet CO2-neutral.

In Zusammenarbeit mit Experten von Bosch Energy and Building Technology wurde die Energieeffizienz des Hauses deutlich verbessert. Zu den gemeinsamen Projekten zählen beispielweise eine neue Absorptionskältemaschine und ein neues Blockheizkraftwerk. Lüftungs- und Klimaanlagen wurden ebenso optimiert wie die Dampferzeugung und -verteilung. Auch die Anlagenperformance im Bereich Technik wurde verbessert. Diese mit Bosch realisierten Lösungen sollen jährlich bis zu einer Million Euro an Energiekosten sparen. Ob dies gelingt, hängt jedoch von der Entwicklung der Energiepreise ab. Rund zwei Drittel der Einsparungen lassen sich auf das Blockheizkraftwerk zurückführen, das zusammen mit drei Warmwasserkesseln und zwei Dampfkesseln die Heizzentrale bildet. In Eigenregie wird das RBK weitere Maßnahmen wie das Umstellen der Krankenhausbeleuchtung auf LED-Technologie umsetzen.

Der fortlaufende Modernisierungsprozess hat außer dem Einsparen von Energie jedoch einen weiteren Grund: Krankenhäuser wie das RBK sind seit 2019 als „Betreiber einer kritischen Infrastruktur“ (KRITIS) eingestuft. Laut Definition des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) handelt es sich dabei um Organisationen oder Einrichtungen mit großer Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Das bedeutet, dass spezielle, sehr hohe technologische Anforderungen erfüllt sein müssen. So soll die durchgehende Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden.

Frank Kohler, Kaufmännischer Geschäftsführer des RBK, unterstreicht die Bedeutung des Energiemanagements am RBK: „Wir bekennen uns mit Nachdruck zu unserer Verantwortung für die Umwelt. Eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik sowie ein ressourcenschonender Umgang im laufenden Krankenhausbetrieb wird sich auch positiv auf unsere Patienten und Mitarbeitenden auswirken. In den kommenden Jahren werden wir uns auf das Thema erneuerbare Energien fokussieren. Hier gibt es noch viele Chancen, diese gilt es zu nutzen.“

 

Robert-Bosch-Krankenhaus

Die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH (RBK) in Stuttgart ist ein von der Robert Bosch Stiftung getragenes Krankenhaus der Zentralversorgung mit Funktionen der Maximalversorgung an drei Standorten. Seit 1978 zählt das Robert-Bosch-Krankenhaus zu den Akademischen Lehrkrankenhäusern der Universität Tübingen. Mit 1.041 Betten nehmen das RBK, seine Standorte Klinik Charlottenhaus und Klinik Schillerhöhe sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Jahr bis zu 40.000 Patienten stationär auf. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Patienten individuell betreut fühlen. Forschungsinstitute zur Klinischen Pharmakologie und zur Medizingeschichte sind dem Krankenhaus angegliedert.

Mehr Informationen unter www.rbk.de

     

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