Geriatrische Rehabilitation

Häufig gestellte Fragen

Zu Ihrer Information haben wir Fragen zusammengestellt, die bei der Aufnahme bei uns oder im Laufe der Behandlung häufig gestellt werden.

Selbstverständlich beantworten wir diese und weitere Fragen auch gerne in einem persönlichen Gespräch.

Wenn Sie weitere Anregungen haben, freuen wir uns auf Ihr Feedback.

Fragen zu Beginn oder vor Beginn der Rehabilitation

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlungsdauer orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen jedes Patienten. Die meisten Krankenkassen genehmigen zunächst eine Behandlungsdauer von etwa drei Wochen.

Falls möglich, kann diese Behandlung schon früher beendet, falls nötig, auch verlängert werden. Allerdings muss diese erneut von der Krankenkasse und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen genehmigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Rehabilitationsabteilung und dem Akut-Krankenhaus?

Während der Behandlung in unserer Abteilung steht das Üben und Trainieren im Vordergrund. Wir möchten erreichen, dass Sie Ihren Alltag zu Hause möglichst selbstständig wieder bewerkstelligen können.

Im Akutkrankenhaus steht die medizinische Behandlung mit Medikamenten oder auch die operative Therapie im Vordergrund. Die Rehabilitation ist während der Akutbehandlung daher nicht der Mittelpunkt der Behandlung.

Wir können während des Aufenthalts in der Rehabilitation auch bestimmte Aufgaben der Akutbehandlung mit übernehmen. Zum Beispiel ist es möglich, dass Infusionen oder auch bestimmte diagnostische Untersuchungen während der Rehabilitation stattfinden. Dies ermöglicht die gute Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des Robert-Bosch-Krankenhauses.

Erfolgt die Rehabilitationsbehandlung unmittelbar im Anschluss an die Krankenhausbehandlung?

Bei den meisten Patienten ist dies tatsächlich der Fall. Patienten werden neuerdings immer früher aus der Akutbehandlung entlassen. Viele der Patienten kommen jedoch zuhause nicht gleich alleine zurecht.

Allerdings gibt es Situationen, in denen eine ausreichende Rehabilitationsfähigkeit (Belastbarkeit) noch nicht gegeben ist. In solchen Fällen empfehlen wir, die Rehabilitation dann zu beginnen, wenn entsprechend belastet werden darf. Je nach Lebenssituation kann auch eine vorübergehende Unterbringung auf einer Kurzzeitpflegestation in Betracht gezogen werden.

Meistens ist dann nach ein bis zwei Wochen eine ausreichende Rehabilitationsfähigkeit gegeben und die Patienten können bei uns aufgenommen werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer vollstationären oder teilstationären bzw. ambulanten geriatrischen Rehabilitation in der Tagesklinik?

Bei einer vollstationären Behandlung werden Sie für den gesamten Aufenthaltszeitraum bei uns aufgenommen.

Bei einer ambulanten oder teilstationären Behandlung erfolgt die Behandlung nur am Tage in der Regel von 9.00 bis 14.00 Uhr oder von 11.00 bis 16.00 Uhr in unserer Tagesklinik. Am Wochenende und nach der Behandlung sind Sie dagegen in Ihrem eigenen Zuhause. Der Transport zur Behandlung wird von der Klinik übernommen.

Welcher Arzt ist für mich zuständig? Welcher Mitarbeiter in der Krankenpflege ist mein Ansprechpartner? Wer sind die für mich zuständigen Therapeuten?

Auf den Etagen und auf den jeweiligen Abschnitten sind ein Stationsarzt und ein Pflegemitarbeiter für Sie zuständig. Die Mitarbeiter werden sich persönlich bei Ihnen vorstellen. Eine Oberarzt ist für das jeweilige Stockwerk verantwortlich. Auch die Therapeuten der Physio- und Ergotherapie sind den jeweiligen Stationsbereichen zugeordnet. In der Regel wird die Behandlung von den jeweils gleichen Personen durchgeführt. Allerdings kann es durch Krankheit und Urlaub hier Anpassungen geben.

Wann erfolgt die erste Therapie?

Der Aufnahmetag ist meistens durch die Untersuchung und das Aufnahmegespräch vollständig ausgefüllt. Ab dem zweiten Werktag erfolgt die therapeutische Behandlung.

Die Häufigkeit der Therapien, die Inhalte, die Behandlungsdauer und Behandlungsintensität werden dabei individuell festgelegt. Unser Ziel ist es, eine möglichst intensive Behandlung durchzuführen. Dies wird vom Arzt in Absprache mit den Therapeuten und den Pflegemitarbeitern individuell und täglich überprüft.

An den Wochenenden und an Feiertagen kann eine Therapie in der Regel nicht durchgeführt werden. Bei Patienten, die am Freitag aufgenommen werden, erheben wir den therapeutischen Erstbefund und führen eine Erstbehandlung am darauffolgenden Samstag durch.

Je nach Belastbarkeit des Patienten erhält er zwischen Montag und Freitag zwei und vier Therapien. Die Behandlungsdauer beträgt zwischen 15 und 30 Minuten.

Für die Behandlung stehen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Bademeister/Masseure zur Verfügung. Auch die Krankenpflege übernimmt einen wichtigen Teil in der Therapie. Gerade die Mobilisationen vom Sitz zum Stand, aber auch die Gehwege zu den Mahlzeiten sind wichtiger Bestandteil der Therapie, um ein möglichst hohes Maß an Selbstständigkeit wiederzuerlangen.

Für die Durchführung der Therapie wird ein Therapieplan erstellt. Aus diesem Stundenplan können Sie die Therapiezeiten erkennen. Die jeweils erfolgte Therapie wird vom verantwortlichen Therapeuten abgezeichnet.

Häufige Fragen während der Behandlung

Wie viel muss ich zuzahlen?

Die gesetzliche Zuzahlung beträgt derzeit 10 Euro für maximal 28 Tage im Jahr. Bitte beachten Sie, dass in diese Summe von 28 Tagen neben dem Aufenthalt in der Rehabilitationseinrichtung auch die Aufenthalte im Akutkrankenhaus einberechnet werden.

Was muss ich bezahlen, wenn meine Krankenkasse die Reha-Maßnahme ablehnt?

Der Tagessatz in der Reha-Klinik beträgt derzeit für eine stationäre Rehabilitation 170,95 Euro, für eine ambulante/teilstationäre Rehabilitation 138,83 Euro.

Wie sind die Besuchszeiten?

Besucher sind jederzeit willkommen. Üblicherweise sollten die Besucher gegen 20.00 Uhr das Haus verlassen.

Die Unterstützung im Gespräch oder bei manchen Therapien durch die Angehörigen ist ausdrücklich erwünscht. Es kann jedoch vorkommen, dass sie während der Therapiezeiten warten müssen. Hier können Sie sich an den Therapieplänen der Patienten orientieren, die die jeweiligen Zeiten angeben.

Werde ich zu den Therapien abgeholt?

Wir haben einen Hol- und Bringedienst, der alle Patienten darin unterstützt, pünktlich zu den jeweiligen Gruppen zu erscheinen.

Was sind geeignetes Schuhwerk und geeignete Kleidung?

Schuhe mit Fersenhalt sind für die Durchführung insbesondere des Gehtrainings, aber auch für viele andere Übungen hilfreich und wichtig. Sie erhöhen die Sicherheit beim Gehen und bei den Übungen.

Die Kleidung sollte locker sein. Trainingsanzüge sind nicht speziell erforderlich. Die Bekleidung sollte gut tragbar sein und die entsprechenden Bewegungen nicht einschränken.

Kann ich ein Einzelzimmer bekommen?

Wir haben auf jedem Stockwerk eine gewisse Anzahl von Einzelzimmern. Diese werden in erster Linie an Patienten vergeben, die hierauf Anspruch haben. Patienten, die keine Zusatzversicherung haben, können auf Wunsch und bei Verfügbarkeit  auch ein Einzelzimmer belegen.

Manche Patienten benötigen ein Einzelzimmer, weil sie aufgrund ihrer Krankheit eine besondere Einschränkung haben. Auf diese Erfordernisse nehmen wir selbstverständlich Rücksicht.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlungsdauer orientiert sich am Behandlungsfortschritt. Selbstverständlich ist es unser Ziel, sobald es möglich ist, die Patienten in ihre häusliche Umgebung zu entlassen. Solange wir jedoch unter den intensiven Bedingungen im stationären Bereich Fortschritte erzielen, nutzen wir diese für eine enge Zusammenarbeit.

Wo kann ich weitere Informationen im Internet finden?

Infobox

Robert-Bosch-Krankenhaus
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3101
Telefax 0711/8101-3199