Geriatrische Rehabilitation

Pflegestationen 2G und 3G

Die stationären Patientinnen und Patienten der Klinik für Geriatrische Rehabilitation sind auf den Stationen 2G und 3G untergebracht.

Beide Stationen verfügen jeweils über 23 Einbett-, Zweibett- und Vierbettzimmer. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC in behindertengerechter Ausführung ausgestattet. Zur Wahrung der Intimsphäre können flexible Abtrennungen zwischen den Betten aufgezogen werden. Viel Licht und die Gestaltung der gesamten Einrichtung sorgen für ein wohnliches Ambiente.
An jedem Patientenbett sind Telefon und Radio – bei Bedarf auch mit Großtasten – angebracht. Für Wertsachen steht ein persönliches Werfach zur Verfügung.

Zu den Mahlzeiten treffen sich alle Patienten im großzügigen Speisesaal auf der Station. Hier erhalten sie auf Wunsch gerne auch zwischendurch Getränke oder eine Obstschale. Jeden Nachmittag gibt es hier auch ein Kaffee- und Kuchenbüffet.

Hand in Hand – für das Wohlbefinden des Patienten

Dafür, dass sich unsere Patienten gut aufgehoben und versorgt wissen, sorgt ein Team aus Pflegekräften, Ärzten, Psychologen, Therapeuten, Diabetes- und Ernährungsberatern und Reinigungskräften. Tag und Nacht können Sie sich bei Fragen und Problemen an den zentralen Stationsstützpunkt wenden.

Bei der regelmäßigen Arztvisite, die in der Regel am Vormittag stattfindet, wird auch das pflegerische Team eng mit eingebunden. Jede Woche findet darüber hinaus eine Teambesprechung unter Beteiligung von Ärzten, Therapeuten, Pflegenden und Sozialarbeitern statt, in denen das Befinden und die Fortschritte aller Patienten besprochen werden.

Mitarbeiter der Station sind speziell geschult im Wundmanagement, im Umgang mit Diabetes, im Prothesenmanagement und in Transfertechniken. Das Team nimmt regelmäßig an externen und stationsinternen Schulungen teil. Mehrere Pflegekräfte haben die Fachweiterbildung für Rehabilitation und Gerontopsychiatrie absolviert. 

Mit besonderen Angeboten, wie der Kontinenz- und Stomaberatung, der Praktischen Ernährungsberatung (PEB) und der Diabetesberatung, Training der Schluckorgane und Prothesenmanagement, an denen alle Berufsgruppen mitwirken, bieten wir unseren Patienten eine ganzheitliche Versorgung und entwickeln unsere Pflegequalität kontinuierlich weiter.

Von der Aufnahme bis zur Entlassung gut aufgehoben

Wir gewährleisten berufsgruppenübergreifend die so genannte Bezugspflege, bei der Patient und Angehörige stets dieselben Ansprechpartner haben. Jeder Patient wird von der Bezugspflegeperson begrüßt und aufgenommen. Im Rahmen der Pflegeanamnese erfassen wir alle wichtigen Informationen und geben Auskunft über Abläufe und Besonderheiten der Station.

Oberstes Ziel ist für uns eine bedarfsorientierte Pflege unter Förderung der Eigenselbstständigkeit. Wir arbeiten nach Pflegekonzepten wie Kinästhetik und Bobath, bei denen der Patient mit wenig Kraftaufwand mobilisiert werden kann. Basale Stimulation trägt zur Förderung der Sinne bei.

Frühzeitig nehmen wir auch Kontakt mit Angehörigen oder Bezugspersonen auf, besprechen das soziale Umfeld und organisieren – falls nötig – den reibungslosen Übergang nach der Entlassung. Angehörige betrachten wir dabei stets als unsere Partner: Wir leiten Sie an bei Transfer und Lagerung und wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Angehörigen in seiner Selbstständigkeit unterstützen können.

Ein Stückchen zu Hause

Mit gemeinsamen Aktivitäten wie Spiele- und Bastelnachmittagen, Sitztanz, Vorlesen oder gemeinsamem Singen und Backen verbessern wir die Motorik und geben gleichzeitig kognitive Anregungen. Auch Film-, Theater- und Konzertabende sorgen für Abwechslung während des Aufenthalts. In der Patientenküche mit Mikrowelle, Herd, Backofen und Kühlschrank können kleine Speisen zubereitet werden.

Persönliche Zuwendung erhalten Patienten und Angehörige auch von den Seelsorgern am Robert-Bosch-Krankenhaus. Stets hilfsbereit stehen Ihnen außerdem die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Grünen Damen und Herren zur Seite.

Hinweise für Besucher

Unser Patientencafé in der ersten Etage, viele Nischen und Sitzgelegenheiten in der Klinik sowie der ebenerdige Zugang zum Patientengarten von jeder Etage aus laden ein zum Gespräch mit Besuchern oder anderen Patienten. Blumenschmuck und kleine Geschenke können jederzeit gerne mitgebracht werden.

Die zusätzliche Betreuung durch Angehörige kann sowohl den Heilungsprozess als auch das persönliche Wohlbefinden der Patienten in dieser Phase stark fördern. Die Pflegekräfte und Therapeuten der Station geben Ihnen dazu gerne Tipps und Ratschläge.

Besuchszeiten

Um den Patientinnen und Patienten möglichst viel heilsame Ruhe gewährleisten zu können, empfiehlt sich die Einhaltung der grundsätzlichen Besuchszeit von 8 bis 20 Uhr. Wir empfehlen darüber hinaus, Ihren Besuch nach dem Therapieplan Ihres Angehörigen auszurichten sowie auch die Öffnungszeiten des Speisesaals zu beachten.

Wo Sie uns finden

Die Stationen 2G und 3G befinden sich im Gebäude der Klinik für Geriatrische Rehabilitation, in der 2. bzw. 3. Etage.

Infobox

Robert-Bosch-Krankenhaus
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3101
Telefax 0711/8101-3199

Kontakt Station 2G

Telefon 0711/8101-3114
Telefax 0711/8101-3188

Pflegerische Stationsleitung
Sandra Leykauf
SLRH2 --- @ --- rbk.de

Ärztliche Stationsleitung
Dr. Kilian Rapp
kilian.rapp --- @ --- rbk.de

Kontakt Station 3G

Telefon 0711/8101-3118
Telefax 0711/8101-3189

Pflegerische Stationsleitung
Maren Bey
SLRH3 --- @ --- rbk.de

Ärztliche Stationsleitung
Dr. Kerstin Bühl
kerstin.buehl --- @ --- rbk.de