Geriatrische Rehabilitation

Therapie

Unser Ziel ist es, unsere Patienten durch für sie geeignete Therapien so zu stärken, dass sie viele Tätigkeiten im täglichen Leben, zum Beispiel bei ihrer Körperpflege, selbst erledigen können.

Meist sind geriatrische Patienten nicht mehr so gut "zu Fuß". Hier gilt es auch, zum Beispiel durch ein Gangtraining, eine Verbesserung zu erzielen und zukünftige Stürze zu vermeiden. Das Gangtraining wird darüber hinaus häufig nach Schlaganfall eingesetzt.

Physiotherapie

Der Schwerpunkt der Physiotherapie liegt in der Wiederherstellung der Steh- und Gehfähigkeit, der bestmöglichen Selbstständigkeit sowie der Armfunktion.

  • Motorisch-funktionelle Therapie
  • Ganganalyse und -schulung
  • Balance- und Krafttraining
  • Manuelle Therapie
  • Atem- und Entspannungstherapie
  • Beckenbodentraining
  • Rückenschule
  • Prothesentraining und Gehschule für Beinamputierte
  • Wassertherapie einzeln und in der Gruppe
  • Laufbandtherapie mit und ohne Gewichtsentlastung
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Mobilisierung mit Hilfe von automatisierten Bewegungsschienen
  • Schlingentischtherapie
  • Indikationsbezogene und allgemein aktivierende Gruppentherapien
  • Hilfsmittelversorgung

Physikalische Therapie

Ob nach längerer Bettlägerigkeit, bei Ödembildung nach Entfernung von Lymphknoten oder bei eingeschränkter Durchblutung nach einer Operation: Maßnahmen der physikalischen Therapie kommen hier zum Einsatz.

  • Klassische Massage
  • Lymphdrainage
  • Elektrotherapie
  • Kryo- und Wärmetherapie
  • Bindegewebsmassage
  • Medizinische Bäder

Logopädie

Nach einem Schlaganfall müssen viele Betroffene wieder langsam sprechen lernen. Oder durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn können Patienten nur mit Mühe schlucken. Das sind zwei wichtige Bereiche für die logopädische Therapie.

  • Sprachtherapie wie beispielsweise
    • Neurolinguistische Aphasietherapie (NAT)
    • Modalitätenaktivierung in der Aphasietherapie (MODAK)
    • Promoting Aphasics´ Communicative Effectiveness (PACE)
    • Reduzierte Syntaxtherapie (REST)
  • Sprechtherapie, zum Beispiel bei Dysartrophonie
  • Stimmtherapie, beispielsweise über Atemrhythmisch Angepasste Phonation (AAP) nach Coblenzer/Muhar oder Lee Silverman Voice Treatment (LSVT)
  • Behandlung von Schluckstörungen (Dysphagie) und facialen Paresen in Anlehnung an Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation (PNF), Facioorale Trakttherapie (FOTT) oder Orofaciale Regulationstherapie (ORT)
  • Kommunikationstraining

Ergotherapie

Ergotherapie wird eingesetzt, um alle Aktivitäten des täglichen Lebens zu trainieren und größtmögliche Selbstständigkeit wiederherzustellen. Auch der Umgang mit Hilfsmitteln, wie dem Rollstuhl, wird vermittelt.

  • Motorisch-funktionelle Therapie
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Training der Beweglichkeit von Schulter, Arm und Hand mit Hilfe von mechanischen und elektromechanischen Geräten
  • Bewegungsinduktionstherapie
  • Neuropsychologisch orientierte Behandlung
  • Alltagsorientiertes Training
  • Selbsthilfe- und Haushaltstraining
  • Rollstuhlversorgung und Rollstuhltraining
  • Hilfsmittelberatung, -abklärung und -versorgung
  • Aktivierende Gruppentherapie

Kunsttherapie - Maltherapie

Mit Hilfe der Kunsttherapie wird die Mobilisierung der Patienten durch kreativ-schöpferisches Tun unterstützt.

  • Aktivieren von Selbstheilungskräften
  • Fördern der Sinneswahrnehmung durch Materialerfahrungen
  • Transfer innerer Bilder nach Außen anregen
  • Möglichkeiten zum nonverbalen Ausdruck eröffnen
  • Förderung der Handlungskompetenzen und sozialen Kompetenzen
  • Entspannung

Ansprechpartner

Therapieleitung
Dr. rer. nat. Petra Koczy

Telefon 0711/8101-3158
Telefax 0711/8101-3199
petra.koczy --- @ --- rbk.de

Infobox

Robert-Bosch-Krankenhaus
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0711/8101-3101
Telefax 0711/8101-3199