Kardiologie

Telemetrie

Ursprünglich in den 60er Jahren für die Überwachung von Astronauten entwickelt, stellt die Telemetrie, ähnlich wie das Langzeit-EKG, eine Untersuchungsmethode zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen dar.

Im Gegensatz zum Langzeit-EKG werden die Stromkurvenverläufe jedoch nicht aufgezeichnet, sondern per Datenfunk an einen zentralen Computer gesendet und dort sofort computergestützt ausgewertet; ein Arzt überprüft die Ergebnisse im Anschluss.

Die telemetrische Rhythmusüberwachung ist allerdings an einen stationären Aufenthalt gebunden, da die Reichweite der Überwachungssender auf einen engen Raum begrenzt ist.

Der große Vorteil der Telemetrie liegt darin, dass schwerwiegende Rhythmusstörungen per Alarmsignal sofort gemeldet werden. So können wir Patienten, die wegen schwerwiegenden Herzerkrankungen stationär behandelt werden, ein großes Maß an zusätzlicher Sicherheit bieten.

Moderne Telemetriegeräte, wie wir sie im Robert-Bosch-Krankenhaus verwenden, können darüber hinaus bei speziellen Fragestellungen auch den Blutdruck und die Sauerstoffversorgung des Patienten messen und aufzeichnen.

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Robert-Bosch-Krankenhaus
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