01.07.2004 - 01.01.2005

"Ruhestände" Fotografien von Friedrich K. Rumpf

Von Juli 2004 bis Januar 2005 waren im Treppenhaus und in den Aufenthaltsbereichen der Klinik für Geriatrische Rehabilitation 14 Fotografien aus der Serie "Ruhestände" von Friedrich K. Rumpf ausgestellt.

Die Schwarz-Weiß-Fotografien thematisierten das Altern und den damit verbundenen Wechsel von einem von Arbeit geprägten Leben in den Ruhestand. Die ausgestellten Werke griffen zwei Themenkomplexe heraus, die sehr gegensätzlich anmuteten. Zum einen begleitete Rumpf Knechte und Mägde in der Schweiz, die im "Dienstbotenheim" der Geschwister Affolter-Stiftung auf einer Art Bauernhof einen bruchlosen Übergang in das "Rentendasein" leben. Zum anderen beobachtete er mit der Kamera die Bewohner der amerikanischen Stadt Sun City inmitten der Wüste von Arizona, die sich in ihrer für Ruheständler aufgebauten Welt entweder dem dortigen Freizeitangebot widmen oder sich einen zweiten Berufswunsch wie etwa Sheriff oder Goldschmied erfüllen. Trotz der Unterschiede hatten diese zwei Welten etwas gemeinsam: Sie erzählen von einem Leben im Alter jenseits der Klischees von Rentnern mit Krückstock und Parkbank. Rumpf portraitierte in seinen Fotografien mit Einfühlsamkeit die alten Menschen in ihren neuen Lebensräumen.