Interdisziplinäres Zentrum für Brusterkrankungen

Strahlentherapie

Neben der operativen und der medikamentösen Behandlung ist die Strahlentherapie die am häufigsten angewandte Behandlungsform bei Brustkrebs. Ionisierende Strahlung, die gezielt auf den betroffenen Körperbereich gerichtet wird, verursacht Schäden in den bestrahlten Zellen. Während normale Zellen diese Schäden wieder reparieren können, sind Krebszellen nicht dazu in der Lage. Sie sterben ab.

Ob eine Strahlentherapie notwendig ist, entscheiden wir bei jeder Patientin individuell im Rahmen eines Brustkolloquiums. Bei brusterhaltenden Operationen schließt sich eine Strahlentherapie grundsätzlich an. Wir beginnen damit in der Regel etwa drei Wochen nach Abschluss der Wundheilung oder gegebenenfalls nach einer notwendigen Chemotherapie.

In einem Zeitraum von sechs Wochen finden zirka 30 Bestrahlungen statt.
Im Bereich der Strahlentherapie arbeiten wir intensiv mit der Klinik für Radio-Onkologie am Klinikum Ludwigsburg zusammen.

Diese Einrichtung bietet mit der externen Bestrahlung mittels Linearbeschleunigern, der stereotaktischen Bestrahlung und der Brachytherapie ein umfangreiches, unsere Behandlungsmöglichkeiten optimal ergänzendes Leistungsspektrum.

Die ärztliche Betreuung unserer Patientinnen erfolgt auch dort durch erfahrene Fachärzte, für die technische Umsetzung der Strahlenbehandlung sorgen Medizinisch- technische Radiologieassistenten, Medizintechniker, Medizinphysiker und Ingenieure.

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