11. Mai 2017 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Das etwas Mehr für die Patienten

Der Förderverein des Robert-Bosch-Krankenhauses hat die Finanzierung neuer Projekte beschlossen, die nicht über die Regelversorgung abgedeckt sind.

Der Förderverein des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) hat am 3. Mai 2017 in seiner Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung die Finanzierung von fünf neuen, wegweisenden Projekten beschlossen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation bekommt ein Robotersystem, das über eine dynamische Gewichtsentlastung und Sturzsicherung verfügt und so ein intensives Training zahlreicher funktioneller Bewegungs- und Gleichgewichtsaufgaben ermöglicht. Für die Palliativstation sind regelmäßige Visiten der Klinikclowns vorgesehen – denn den schwerstkranken Patienten können Lachen und Humor am Lebensende Momente der Erholung, des Trostes und der Stärkung schenken. Zudem wird das auf der Palliativstation des RBK bereits eingeführte Angebot der „Dignity Therapy“ zukünftig auch auf der Palliativstation der Klinik Schillerhöhe angeboten. Im Mittelpunkt dieser psychotherapeutischen Begleitung palliativer Patienten stehen bedeutsame Stationen in der Lebensgeschichte der Sterbenden. Sie besprechen diese gemeinsam mit einem Therapeuten und können sie in einem persönlichen Text festhalten. Ein weiteres vom Förderverein getragenes Projekt ist der Aufbau eines psychosozialen Programmes für Kinder und Jugendliche mit von unheilbarem Krebs betroffenen Eltern. Außerdem soll die Betreuung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen im Rahmen eines Projektes intensiviert und ausgeweitet werden.

Der 2004 gegründete Verein der Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V. unterstützt auf der Basis von Spendengeldern innovative Projekte und Forschungsvorhaben, die nicht im Rahmen der Regelversorgung finanziert sind. Hier übernimmt der Verein die Finanzierung, um die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität im Sinne einer ganzheitlichen Patientenversorgung weiter zu steigern. Daneben hat er sich zum Ziel gesetzt, Qualifizierungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie das freiwillige, bürgerschaftliche Engagement zum Wohle der Patienten zu fördern.

In der jüngsten Vorstandssitzung wurde der bestehende Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt. Der ehemalige Raumfahrer Dr. Dr. h.c. Ulf Merbold bekleidet für zwei weitere Jahre das Amt des ersten Vorsitzenden. Zweiter Vorsitzender ist Dr. Wolfgang Malchow. Gerhard Bauder hat das Amt des Schatzmeisters und Joachim Förster das des Schriftführers inne. Seitens des RBK sind Pflegedirektorin Ursula Matzke und der geschäftsführende ärztliche Direktor Prof. Dr. Mark Dominik Alscher Vorstandsmitglieder. Die Geschäftsführung des Fördervereins obliegt Christine Bühler, Direktorin Recht und Sonderbereiche.

Der RBK-Förderverein ermöglicht der Klinik für Geriatrische Rehabilitation ein erweitertes Training von Bewegungs- und Gleichgewichtsaufgaben durch die Unterstützung bei der Anschaffung eines speziellen Robotersystems.
Der Vorstand des Vereins Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses e.V.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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