10.10.2002 - 20.01.2003

"gemalt – Bilder von Frank Ahlgrimm, Katja Brinkmann, Isabel Kerkermeier und Klaus Martin Treder"

Klaus Martin Treder, ghost going abstract (1a), 2001, Öl auf Leinwand, 100 x 240 cm (Ausschnitt)
Klaus Martin Treder, ghost going abstract (1a), 2001, Öl auf Leinwand, 100 x 240 cm (Ausschnitt)

Vom 10. Oktober 2002 bis 20. Januar 2003 wurde im Robert-Bosch-Krankenhaus die Ausstellung "gemalt – Bilder von Frank Ahlgrimm, Katja Brinkmann, Isabel Kerkermeier und Klaus Martin Treder" gezeigt. Auf ausgewählten Fluren sowie in öffentlichen Warte- und Aufenthaltsbereichen des Robert-Bosch-Krankenhauses wurden Bilder von zwei Malerinnen und zwei Malern präsentiert, die äußerst selbstständige und eigenwillige Positionen im allgemeinen Malereidiskurs des beginnenden 21. Jahrhunderts beziehen.

Alle vier Künstlerinnen und Künstler – geboren zwischen 1961 und 1964 – sind Absolventen der Stuttgarter Kunstakademie sowie Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg und leben mittlerweile in Berlin und Köln. In ihrer Malerei verfolgen sie unterschiedliche Ansätze, die jedoch alle von der Auseinandersetzung mit Form, Farbe und Linie geprägt sind und teilweise von Bezügen zur gegenständlichen Welt ausgehen. Während Klaus Martin Treder in seinen großflächig vereinfachten Formen die Abstraktion der Comic-Kultur aufgreift, verarbeitet Isabel Kerkermeier in ihrer gestisch-dynamischen Malerei Eindrücke aus der täglichen Medienberichterstattung.

Auch Frank Ahlgrimm, der Elemente verschiedenster Malereistile in seinen Bildern aufeinandertreffen lässt, reagiert in seinen Bildern auf die visuelle Sprache der neuen Bild- und Informationsmedien. Die stark farbigen Papier- und Leinwandbilder von Katja Brinkmann haben dagegen organisch geschwungene Formen, die aus einer eigenen Welt zu stammen scheinen.

Zur Ausstellung ist eine Broschüre mit Abbildungen und erläuternden Texten von Isabel Grüner zu den ausstellenden Künstlern erschienen. Ihm Rahmen der Begleitveranstaltungen fand ein Künstlergespräch mit den beteiligten Künstlern statt.