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Waldbaden gegen Erschöpfung nach Krebs

Robert Bosch Krankenhaus sucht Studienteilnehmende

AktuellesPressemeldungKrebs

Die FOREST-Studie untersucht, wie sich die oft anhaltende Erschöpfung nach abgeschlossener Therapie einer Krebserkrankung mittels Waldbaden lindern lässt. Dafür sucht das Robert Bosch Krankenhaus Studienteilnehmende.

Nach abgeschlossener Therapie einer Krebserkrankung berichten Patientinnen und Patienten oft über eine fortwährende Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen. Viele Menschen erleben eine sogenannte Cancer-related Fatigue (CrF), eine tief anhaltende Erschöpfung, die sie in ihrem Alltag stark beeinträchtigt. 

Die FOREST-Studie, ein gemeinsames Projekt des Robert Bosch Krankenhauses und des Robert Bosch Centrums für Integrative Medizin und Gesundheit am Bosch Health Campus sowie des Universitätsklinikums Würzburg untersucht, wie die Erschöpfung gelindert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Waldbaden, der gezielte Aufenthalt im Wald zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Dabei werden die fünf Sinne bewusst eingesetzt, um einen Zustand der Entspannung zu bewirken, das Immunsystem zu stärken und Erholungsmechanismen des Körpers zu fördern.

Die FOREST-Studie untersucht, inwieweit sich eine Waldtherapie positiv auf krebsbedingte Fatigue auswirkt – im echten Wald, virtuell mit VR-Brille oder als „Fantasiereise“. Damit bezieht die Studie auch Menschen ein, denen ein regelmäßiger Aufenthalt im Wald nicht möglich ist.

Teilnehmen können Erwachsene ab 18 Jahre, die nach einer Krebserkrankung unter anhaltender Erschöpfung leiden und in den kommenden sechs Monaten keine Krebstherapie (ausgenommen eine Erhaltungstherapie mit Tamoxifen) geplant haben. Die Teilnehmenden sollten außerdem bereit sein, bis zu 15 Minuten vor und während des Waldbadens auf das Rauchen zu verzichten.

Interessierte melden sich per E-Mail an forest@rbk.de oder telefonisch unter 0711 8101-7861.
Ein Einstieg in die Studie ist jederzeit möglich.



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Copyright: Unsplash/Aaron Katz