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Lungenkrebsscreening am Robert Bosch Krankenhaus mit besonders schonendem Hochleistungs-CT bietet Chance auf Früherkennung

Regierungspräsidium genehmigt

AktuellesPressemeldungLunge und Brustkorb

Etwa 57.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Lungenkrebs, etwa 45.000 sterben daran. Für eine klar definierte Hochrisikogruppe eröffnet sich nun am Robert Bosch Krankenhaus (RBK) eine neue Chance zur Früherkennung: Das zuständige Regierungspräsidium hat dem RBK die Genehmigung für ein strukturiertes Lungenkrebsscreening erteilt. Mit einem der modernsten Photonen-zählenden Computertomografen können bereits kleinste Tumoren früh entdeckt werden – bei deutlich reduzierter Strahlenbelastung und minimalem Aufwand für die Patientinnen und Patienten.

Mit der Genehmigung des Regierungspräsidiums gehört das Robert Bosch Krankenhaus zu den ersten Kliniken in Baden-Württemberg, die ein strukturiertes Lungenkrebsscreening für eine klar definierte Zielgruppe anbieten dürfen.

„Lungenkrebs ist nach wie vor der tödlichste aller bösartigen Tumoren – und wird häufig erst entdeckt, wenn er bereits weit fortgeschritten ist“, sagt Professor Mark Dominik Alscher, Geschäftsführer des Robert Bosch Krankenhauses. „Mit dem jetzt genehmigten Lungenkrebsscreening und unserer modernsten CT-Technologie verbessern wir die Früherkennung für unsere Patientinnen und Patienten erheblich.“

Im Zentrum des neuen Screening-Angebots steht ein Photonen-zählender Computertomograf. Diese hochmoderne Technologie ist in Deutschland derzeit nur an wenigen Kliniken verfügbar – am RBK kommt sie nun routinemäßig im Lungenzentrum zum Einsatz. Mit diesem neuesten Niedrigdosis-CT unterbietet das RBK die gesetzlichen Mindestvorgaben zur Strahlenexposition deutlich und bietet zugleich eine besonders hohe Detektionsrate - auch für sehr kleine Lungentumoren.

„Für die sekundäre Prävention bei Raucherinnen und Rauchern ist das ein echter Meilenstein“, sagt Professor Alexander Maßmann, Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin am RBK. „Mit dieser schonenden Methode lässt sich das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, signifikant reduzieren.“

Die Verordnung eines Lungenkrebsscreenings mittels Niedrigdosis-CT ist durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz für eine definierte Hochrisikogruppe von aktiven oder ehemaligen Raucherinnen und Raucher mit einem starken Zigarettenkonsum vorgesehen, die 50 bis 75 Jahre alt sind.

Das RBK Lungenzentrum Stuttgart, das direkt beim Robert Bosch Krankenhaus am Burgholzhof angesiedelt ist, wurde als erstes Lungenkrebszentrum in der Region zertifiziert und verfügt über profunde und nachgewiesene Expertise in der Behandlung von Lungentumoren.

Kontakt und Anmeldung

Interessierte Patientinnen und Patienten der genannten Risikogruppe können sich direkt an das Robert Bosch Krankenhaus wenden: lungenkrebsscreening@rbk.de 


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Photonen-zählender Computertomograf Bildquelle: RBK/Kathrin Gralla