Darmzentrum

Forschung

Evaluation des Therapieverlaufs und des Outcomes nach neoadjuvanter Radiochemotherapie beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Studienleiter: Dr. Tobias Leibold

Diese seit 1999 laufende prospektive Datensammlung dient der retrospektiven Analyse des Therapieansprechens sowie des Outcomes von Patienten, die neoadjuvant mittels Langzeit-Radiochemotherapie bei einem fortgeschrittenen Rektumkarzinom (Enddarmkrebs) behandelt wurden.

In diese Datenbank wurden seit 1999 konsekutiv alle Patienten mit Rektumkarzinomen eingeschlossen, die einer neoadjuvanten Radiochemotherapie zugeführt wurden.

Daten zum Langzeit- bzw. rezidivfreien Überleben werden durch die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen erhoben.

SYNCHRONOUS-Studie

Ansprechpartner: Dr. Tobias Leibold

Patienten mit einem metastasierten Dickdarmkrebs werden in zwei Behandlungsgruppen eingeteilt und verglichen. Randomisierte, multizentrische Studie mit zwei parallelen Studiennormen: Bei Patienten der einen Gruppe erfolgt nach Entfernung der Geschwulst anschließend eine Chemotherapie; in der anderen Gruppe erhalten die Patienten sofort die Chemotherapie ohne Entfernung der Krebsgeschwulst. 

iDa-Studie: Durch innovative Testverfahren Darmkrebs früher erkennen

Ansprechpartner: Dr. Theo David Maier

Im Rahmen des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) wird diese Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum  (DKFZ) in Heidelberg betreut und unter anderem in unserem Haus durchgeführt. Die Studie soll die Aussagekraft von neuen Blut- und Stuhltests für die Früherkennung von Darmkrebs bestmöglich ermitteln

GAST-05 (abgeschlossen)

Ansprechpartner: Dr. Tobias Leibold

Prospektiv randomisierte multizentrische Studie der Phase II: Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinomes (UICC II und III) im oberen Rektumdrittel mittels qualitätsgesicherter totaler (TME) versus partieller mesorektaler Exzision (PME) gefolgt von adjuvanter Chemotherapie (5FU+Folinsäure+Oxaliplatin)

Untersuchung von Signalprozessen bei Aktivierung von Mastzellen

Projektleiter: Prof. Dr. Bischoff und Priv. Doz. Dr. Lorenz/Institut für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim Stuttgart

Mastzellen sind wichtige Effektorzellen der allergischen Entzündung der primären Immunabwehr infektiöser Erkrankung und bei chronischen Entzündungen. Im Rahmen von entnommenen Gewebeproben werden Mastzellen isoliert und die Signalprozesse gesondert weiter untersucht. Zur Gewebeentnahme werden die Patienten ausführlich aufgeklärt.

Forschung in Zusammenarbeit mit dem Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie, Stuttgart (IKP)

Genetische und molekulare Forschung anhand eigener Gewebedatenbanken

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