29. Juni 2016 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie mit neuem Chefarzt

Ab dem 1. Juli 2016 ist Prof. Dr. Jörg G. Albert Chefarzt am Robert-Bosch-Krankenhaus. Er tritt die Nachfolge als Leiter der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie von Prof. Dr. Eduard F. Stange an, der nach 16 Jahren auf dieser Position in den Ruhestand eintritt.

Das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main war die jüngste berufliche Station von Prof. Dr. Jörg G. Albert (43). Bis zu seinem Wechsel ins Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) leitete er dort die zentrale Endoskopieabteilung in der Medizinischen Klinik 1 mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, Allergologie, Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin. Seine Erfahrungen aus verschiedenen Stationen klinischer Medizin, wissenschaftlicher Arbeit und auch aus der früheren Tätigkeit in einem nicht-universitären Krankenhaus der Maximalversorgung bringt Prof. Albert nun in Stuttgart ein. Interventionelle Verfahren in der Viszeralmedizin und Endoskopie gehören zu seinen Schwerpunkten. Außerdem hat er eine breite Expertise in der gastrointestinalen Onkologie, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sowie in der klinischen Hepatologie. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt auf der direkten Spiegelung der Gallenwege (Cholangioskopie) und auf den klassischen Darstellungsverfahren des Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsensystems.

Bei Eingriffen zur Entfernung von gutartigen und bösartigen Tumoren im Magen-Darm-Trakt verfügt Prof. Albert ebenfalls über umfangreiche Expertise. Er hat etablierte Techniken – wie die endoskopische Mukosaresektion (EMR) – weiterentwickelt und neue Methoden – wie die endoskopische submukosale Dissektion (ESD) – in der Universitätsklinik in Frankfurt neu etabliert. Dieses Tätigkeitsfeld möchte er im Robert-Bosch-Krankenhaus weiter ausbauen. Darüber hinaus hat Prof. Albert große Erfahrung mit palliativen Eingriffen zur Beschwerdelinderung bei Patienten mit fortgeschrittenen Turmorerkrankungen. Endoskopische Operationen durch natürliche Öffnungen (engl. Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery, NOTES) plant er im RBK weiter voranzubringen. „Ich möchte den Schwerpunkt der Abteilung noch mehr auf die interventionellen Verfahren lenken und den Bereich breiter aufstellen, damit die Patienten möglichst schonend behandelt werden können “, sagt Prof. Albert.

Die Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie am Robert-Bosch-Krankenhaus erhält mit Dr. Nikolaus Lubomierski als leitendem Oberarzt Anfang Juli eine weitere Unterstützung. Prof. Albert kennt ihn aus seiner Zeit am Universitätsklinikum Frankfurt. Von dort werden ihm noch zwei weitere Kollegen als Oberärzte ans RBK folgen und ab Oktober das Team verstärken. „Unsere Abteilung bietet das gesamte Spektrum moderner diagnostischer und interventioneller Endoskopie. Die interdisziplinäre Behandlung in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus den Schnittstellendisziplinien am RBK ist mir dabei ein besonderes Anliegen,“ so Prof. Albert. 

Jörg Albert wuchs in Heidelberg auf und begann nach Abitur und Grundwehrdienst sein Medizinstudium in Homburg an der Saar. Es folgten ein erstes Auslandssemester in Thessaloniki, Griechenland, und der Wechsel an die medizinische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Zum Studium der Tropenmedizin verbrachte er ein Semester am Hôpital Baptiste in Ferkessédougou, Elfenbeinküste. Direkt im Anschluss ging er ans Klinikum der Universität Brüssel, Belgien, ein europaweit führendes Zentrum der interventionellen Endoskopie. Prof. Albert arbeitete am Klinikum der Stadt Ludwigshafen, an der medizinischen Fakultät der Universität Halle und der Universitätsklinik Nantes in Frankreich. 2008 machte er seinen Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und wurde 2008 in Frankfurt Oberarzt in der Medizinischen Klinik 1. 2015 wurde er „außerplanmäßiger Professor“ im Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe Universität-Frankfurt.

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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