03. Juni 2022 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Das RBK ist neues Mitglied des HiGHmed-Konsortiums

Die Patientenversorgung der Zukunft ist datengetrieben – das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) nutzt künftig die Möglichkeiten des HiGHmed-Netzwerks.

Stuttgart - Seit dem 1. Juni 2022 ist das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) neues Mitglied des HiGHmed-Konsortiums. Das Konsortium arbeitet an neuen, dialogfähigen Medizininformatik-Lösungen mit dem Ziel, medizinische Patientendaten standortübergreifend für die klinische Forschung und Lehre nutzbar zu machen. Dies geschieht durch die Schaffung einer vereinheitlichten und optimierten Zugänglichkeit zu diesen Daten.

Denn gerade im Gesundheitssektor fällt eine ständig wachsende Vielfalt von Datentypen und Datenquellen an. Laut Dr. Helia Berrit Schönthaler, Chief Operating Officer der Robert Bosch Gesellschaft für medizinische Forschung (RBMF), soll der Beitritt „den Forschungsbereich des Krankenhauses beflügeln und eine bessere Patientenversorgung ermöglichen“, insbesondere im Hinblick auf den HiGHmed Use Case Onkologie: Mithilfe von personalisierter Krebsmedizin können durch molekulare Analysen, DNA-Sequenzierungen oder Proteinanalysen bestimmte Muster zur Wirksamkeit von Therapien erkannt werden – zum Wohle von Patientinnen und Patienten.

Als entscheidenden Vorteil der Vernetzung sieht das RBK die Möglichkeit, durch das HiGHmed-Netzwerk die Strukturen klinikeigener Datensilos aufzubrechen, Patientendaten datenschutzgerecht und sicher zu verarbeiten sowie Forschungsergebnisse auszutauschen. Das RBK plant dazu den Aufbau eines eigenen Medizinischen Datenintegrationszentrums (MeDIC).

Mehr Informationen zu HiGHmed unter: www.highmed.org/de/home

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