26. März 2019 | Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH

Ausgezeichnete Schlaganfallversorgung im Robert-Bosch-Krankenhaus

Die Schlaganfalleinheit des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses wurde erfolgreich als telemedizinisch vernetzte Stroke Unit zertifiziert. Sie erfüllt damit die Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe.

Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall. Jede Minute zählt: Denn je weniger Zeit zwischen den ersten Symptomen und der Behandlung vergeht, desto günstiger ist die Prognose für den Patienten. „Für den Heilungsverlauf ist die schnellstmögliche spezifische und interdisziplinäre Behandlung von größter Bedeutung“, erläutert Dr. med. Kai-Steffen Gabor, Ärztlicher Leiter der Stroke Unit im Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus. „Wenn ein Schlaganfallpatient in einer Stroke Unit behandelt wird, steigen erheblich seine Überlebenschance und die Wahrscheinlichkeit auf ein Behandlungsergebnis ohne bleibende Behinderung“. Er und sein Team leiten deshalb – nach festgelegten Standards - bereits im Notaufnahmezentrum die notwendige Akutdiagnostik und –therapie ein.

Anschließend rücken während einer intensiven und engmaschigen Überwachung der Patienten die Untersuchung des Risikoprofils, die Suche nach der Ursache des Schlaganfalls und eine vorbeugende Behandlung zur Vermeidung weiterer Ereignisse sowie Folgeerkrankungen, wie etwa eine Lungenentzündung, in den Fokus der individuell angepassten Behandlung. „Daneben erfolgt – in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Geriatrie und Geriatrische Rehabilitation – bereits in der Stroke Unit eine frühzeitige Aktivierung und Einleitung einer spezifischen Rehabilitationsbehandlung mit Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten."

Im Robert-Bosch-Krankenhaus erfolgt die Behandlung von Schlaganfallpatienten bereits seit 2003 in einer speziell dafür ausgerichteten internistischen Überwachungsstation. Seit 2016 ist sie Teil des telemedizinischen Netzwerks des Universitätsklinikums Freiburg. Das bedeutet, dass neben der Präsenz eigener Neurologen zusätzlich aus Freiburg rund um die Uhr (24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche) Kollegen für die telemedizinische Diagnostik im Robert-Bosch-Krankenhaus zur Verfügung stehen. Für gegebenenfalls notwendige neurochirurgische oder neuroradiologische Maßnahmen, wie etwa das Entfernen eines Blutgerinnsels, besteht eine Kooperation mit dem RKH Klinikum Ludwigsburg.

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