16. Februar 2016 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Schritt für Schritt wieder mobil

Im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sucht die Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus ab März 2016 Helferinnen und Helfer für die häusliche Begleitung älterer Menschen.

Für ältere Menschen, die sich bei einem Sturz einen Knochen gebrochen haben, ist es oft nicht einfach wieder fit zu werden. Dies ist besonders schwer, wenn sie zudem an Konzentrations- oder Gedächtniseinschränkungen leiden. Um die Selbständigkeit nach einer Verletzung wieder zu erlangen, sind körperliche Aktivität und regelmäßiges Training Grundvoraussetzungen. In der Rehabilitation werden die Patienten deswegen intensiv durch das therapeutische Team betreut. Zur Erhaltung der Selbstständigkeit und zur Verringerung des Risikos eines erneuten Sturzes ist es wichtig auch nach der Entlassung aus der Klinik aktiv zu bleiben. Kraft und Balance sollten weiter gezielt trainiert werden.

Die Forschungsabteilung der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart hat deswegen ein Programm entwickelt, das ältere Menschen mit Oberschenkel- oder Beckenbrüchen nach einem Rehabilitationsaufenthalt zu Hause weiter begleitet.

Für dieses Bewegungsprogramm sucht die Klinik für Geriatrische Rehabilitation weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Raum Stuttgart. Sie unterstützen entlassene, ältere Patienten über einen Zeitraum von vier Monaten zweimal wöchentlich bei der Umsetzung von individuell erstellten bewegungsfördernden Übungen. Vor Beginn ihres Einsatzes erhalten die Helfer eine Schulung. Die nächsten Schulungstermine sind am 10. und 17. März 2016. Eine Physiotherapeutin führt drei der Hausbesuche gemeinsam mit den freiwilligen Helfern durch und leitet sie an. Rückfragen an die Trainingsleitung sind über den gesamten Zeitraum jederzeit telefonisch möglich. Die Hausbesuche dauern maximal zwei Stunden und werden im Rahmen einer Aufwandsentschädigung mit jeweils bis zu 20 Euro vergütet. Ideal sind Helferinnen und Helfer, die sich gerne bewegen und keine Scheu vor älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen haben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt für Interessierte, Fragen rund um das Programm und die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer:

Robert-Bosch-Krankenhaus
Klinik für Geriatrische Rehabilitation
Michaela Groß
Tel.: 0711-8101-3175
E-Mail: michaela.gross -|- @ -|- rbk.de

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