04. April 2019 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Spende für Krankenhaus in Tansania

Das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus unterstützt das Mbeya Zonal Referral Hospital mit medizinischen Sachspenden. Denn eine ausreichende medizintechnische Ausstattung sowie eine adäquate Gesundheitsversorgung sind in Tansania nicht selbstverständlich.

Das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus unterstützt das Mbeya Zonal Referral Hospital mit medizinischen Sachspenden. Denn eine ausreichende medizintechnische Ausstattung sowie eine adäquate Gesundheitsversorgung sind in Tansania nicht selbstverständlich.

Stuttgart/Mbeya – Das Robert-Bosch-Krankenhaus hat Koloskope zur Durchführung von Magen- und Darmspiegelungen an das Krankenhaus der tansanischen Stadt Mbeya gespendet, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.

Die gespendeten Koloskope sind biegsame Schläuche mit Spül- und Absaugvorrichtung, die vom Arzt gezielt gesteuert werden können. Sie sind wichtiger Bestandteil der Gastroenterologie und ermöglichen die Untersuchung des Magen-Darm-Trakts nach Verletzungen, Tumoren, Entzündungen und sonstigen bösartigen Veränderungen. „Eine gezielte Behandlung ist nur nach einer genauen Diagnose möglich. Dafür sind funktionierende Koloskope von essentieller Bedeutung", erklärt Prof. Dr. med. Jörg Albert, Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie im Robert-Bosch-Krankenhaus.

Dr. Godlove Mbwanji, Direktor des Mbeya Zonal Referral Hospital, bedankte sich für die großzügige Spende und versprach, „die Gerätschaften gut zu pflegen und weiterhin für eine gerechte und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in der Region einzustehen.“

Obwohl sich das Gesundheitssystem des ostafrikanischen Landes im letzten Jahrzehnt bereits positiv entwickelt hat, bleibt die Anzahl des medizinischen Personals unzureichend und die Ausstattung rudimentär. Das Mbeya Zonal Referral Hospital ist als Krankenhaus der Maximalversorgung für etwa sieben Millionen Einwohner zuständig. Die Region gilt als sehr stark von AIDS betroffen und ist auf internationale Unterstützung angewiesen.

 

 
Die Leitung des Mbeya Zonal Referral Hospital in Tansania freut sich über die Spende aus Stuttgart.

Fotonachweis: Lunemo Sakafu, Mbeya Zonal Referral Hospital

Quelle: Robert-Bosch-Krankenhaus
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