23. September 2020 | Robert-Bosch-Krankenhaus

Weitere Stärkung der Krebsforschung im Südwesten

Onkologische Spitzenzentren Tübingen-Stuttgart (CCC-TS) und des Universitätsklinikums Ulm (CCC-U) werden neue Standorte im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen.

Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Nationalen Dekade gegen den Krebs ist die weitere Verbesserung der Krebsforschung und – damit auch der Versorgung der an Krebs Erkrankten. Einen wertvollen Beitrag hierzu leistet das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Im NCT arbeiten Ärzte mit Forschenden eng zusammen, um jeder Patientin und jedem Patienten eine auf seine bzw. ihre Erkrankung zugeschnittene Krebstherapie anzubieten. Die beiden bereits bestehenden NCT-Standorte in Heidelberg und Dresden werden nun um vier weitere Standorte in Deutschland ausgebaut, um die innovative, patientennahe Krebsforschung, die Versorgung der Betroffenen und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses voranzubringen.

Einen dieser Standorte konnten sich gemeinsam die beiden Onkologischen Spitzenzentren Tübingen-Stuttgart und Ulm, zu welchen auch das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart gehört, sichern.

Hier finden Sie die gemeinsame Pressemitteilung des Partnerstandorts NCT-SüdWest.


Über das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen

Das Robert-Bosch-Krankenhaus mit seinem Forschungsbereich, dem Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), hat vor wenigen Jahren entschieden, dass für den Bereich Onkologie in einem Netzwerk mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und Tübingen versucht wird, für Patienten mit Tumorerkrankungen für die Region eine herausragende Versorgung zu etablieren.

So bildet das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen nun mit dem Südwestdeutschen Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen und der Forschungseinrichtung IKP als gemeinsames Comprehensive Cancer Center (CCC) ein Netzwerk der Spitzenmedizin.

Weitere Meilensteine auf diesem Weg waren die Erstellung eines Gebäudes für Tumorerkrankungen und jetzt die Investition in ein großes Forschungsgebäude am Standort Robert-Bosch-Krankenhaus, welches ab Ende dieses Jahres für 80 wissenschaftlich tätige Mitarbeiter zur Verfügung stehen wird. Das Robert-Bosch-Krankenhaus nutzt dabei das Netzwerk, um möglichst schnell neueste Erkenntnisse für die Patienten erschließbar zu machen. Der jetzt erreichte Meilenstein kann gar nicht hoch genug eingestuft werden.

Mit dem Status eines NCT-Standorts - neben dem Verbund Stuttgart-Tübingen-Ulm haben dies bundesweit nur Würzburg, ein Verbund von Köln-Essen-Düsseldorf und noch Berlin erreicht - ist nicht nur für Baden-Württemberg, sondern auch für die Region Stuttgart die Grundlage für einen Leuchtturm der modernsten onkologischen Therapie entstanden.

Mit diesen vier neuen NCT-Standorten hat Deutschland – zusammen mit den zwei bestehenden NCT-Standorten in Heidelberg und Dresden - dann insgesamt sechs Standorte für modernste Tumortherapien.

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