Kunst im Gebäudeteil A

Station 4A

Claude Horstmann, 33 Räume, Silberpigment auf MDF, 2004

Die Installation der Stuttgarter Künstlerin Claude Horstmann trägt den Titel „33 Räume“ und besteht aus 33 Sätzen und Wörtern, die auf beiden Seiten der Flurwände sowie in einigen Mitarbeiterräumen der Station 4A angebracht sind.

Die aus Holz ausgesägten und mit einem hellen Silberton bemalten Holzbuchstaben sind zu Sätzen und Wörtern zusammengefügt, die im weitesten Sinne mit dem Phänomen Raum und Körper zu tun haben.

Dabei werden mit den Texten nicht nur streng physikalische Räume angesprochen. Vielmehr sollen die ausgewählten Sätze und Wörter dazu anregen, über andere Formen von Räumen nachzudenken, die innerhalb oder außerhalb des menschlichen Körpers liegen und doch nicht klar voneinander zu trennen sind.

Die Worte „ein freier Ton“ etwa können den Leser in einen akustischen Raum entführen, „du warst verborgen“ spricht eher einen persönlichen Empfindungsraum an und „über sich hinausgehen“ könnte man einem geistigen Raum zuordnen.

Die Textinstallation von Horstmann versteht sich als Angebot für Patienten, Mitarbeiter und Besucher, sich den mit Worten angedeuteten Räumen zu öffnen und sie mit ihren eigenen Phantasien, Gefühlen und Gedanken zu füllen.

In den Patientenzimmern befinden sich Bilder und Fotografien von verschiedenen Künstlern wie Claude Horstmann, Erdmut Bramke, Hans-Ulrich Wagner, Kirstin Arndt, Kerstin Braun, und Lutz Fritsch.

Kontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Kunstbeauftragte

Isabel Grüner M.A.

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