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Thrombose / Beinvenenthrombose

Die Phlebothrombose – auch tiefe oder subfasciale Beinvenenthrombose – ist eine gefährliche Komplikation der Krampfader-Erkrankung. Unter Umständen kann sie auch ohne vorliegende Varizen auftreten. 

Unbehandelt kann die Thrombose im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen. Im Ambulanten Gefäßzentrum Dr. Seiter profitieren Sie von unserer besonderen Expertise in der Diagnostik und Behandlung von Thrombosen, sodass Risiken frühzeit erkannt und gezielt therapiert werden können.

Untersuchungen bei Thrombose

Für eine sichere Diagnose ist eine Ultraschalluntersuchung (Duplex) erforderlich; in Einzelfällen kann zusätzlich eine Phlebografie notwendig sein.

Wurde eine Thrombose festgestellt, ist es entscheidend, unverzüglich eine angemessene Behandlung einzuleiten, um Komplikationen zu verhindern.

Behandlung von Thrombosen

Die Behandlung einer Thrombose richtet sich nach Ursache und Ausmaß und muss unverzüglich begonnen werden.

  • sofortige Antikoagulation (Blutverdünnung mittels Heparinspritze) und überlappend Marcumar
  • oder sofortige Einnahme eines Präparates der neuen oralen Antikoagulantien NOAK (z. B. Xarelto®, Eliquis)
  • sofortige Kompressionstherapie mit OS-Kompressionsstrümpfen KKL.II für zunächst 6 Monate
  • sofortige Mobilisierung
  • regelmäßige Ultraschall-Kontrollen (Duplex)

Thrombophilie-Diagnostik

In nachfolgenden Fällen ist eine Blutuntersuchung notwendig, um eine eventuelle Thrombophilie (Erkrankung des körpereigenen Gerinnungssystems) als Ursache feststellen zu können:

  • "unerklärliche" Thrombose
  • Rezidiv-Thrombose
  • familiäre Disposition
  • Thrombose unter Antikoagulation

Je nach Ergebnis der Thrombophilie-Diagnostik und der Lokalisation/Ausdehnung der Phlebothrombose wird über das weitere Vorgehen entschieden:

  • Antikoagulation
  • Kompressionstherapie
  • Kontrollintervalle

Thrombose – kurz erklärt

Was ist eine Thrombose, woran erkennt man sie und wer ist besonders gefährdet? Erfahren Sie, welche Rolle das Venensystem spielt, wie Ihr Alltag das persönliche Risiko beeinflusst und was Sie zur Vorbeugung tun können.