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Kontinenzberatung

Inkontinenz ist kein Tabuthema

Harninkontinenz (Blasenschwäche) beschreibt den unkontrollierten Urinverlust. In Deutschland sind schätzungsweise sechs bis acht Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen – sowohl junge als auch ältere Menschen, Frauen wie Männer.

Aufgrund der sensiblen Thematik wird über Harninkontinenz nur selten offen gesprochen. Deshalb möchten wir Betroffene dazu ermutigen, die Situation nicht als unumgänglich hinzunehmen, sondern sich zu den vorhandenen Möglichkeiten einer Behandlung professionell beraten zu lassen.

Während Ihres Klinikaufenthalts im Robert Bosch Krankenhaus haben Sie die Möglichkeit, sich mit Fragen und für Informationen rund um Harninkontinenzan ein speziell ausgebildetes und geschultes Team, bestehend aus Ärzt:innen und Pflegenden, zu wenden. Wir beraten Sie individuell auf Sie abgestimmt und in Einzelgesprächen und geben eine Empfehlung zu Therapiemöglichkeiten.

In sehr vielen Fällen kann durch eine entsprechende Behandlung eine Verbesserung oder Heilung der Beschwerden erreicht werden.

So läuft ein Beratungsgespräch ab

Um eine gute Beratung durchführen zu können, ist es wichtig, zunächst das Verhalten zur Harnausscheidung und/oder Harninkontinenz zu kennen.

In den meisten Fällen kann nach dieser systematischen Erhebung schon eine Aussage zur bestehenden Inkontinenzform getroffen werden.

Mit zunehmendem Alter können zusätzlich Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, neurologische Erkrankungen oder eine Einschränkung der Mobilität das Wasserlassen erschweren.

Im nächsten Schritt informieren wir Sie durch fundiertes Wissen zu Inkontinenzformen und möglichen Therapiemethoden.

Je nach Grund des Harnverlustes werden folgende Inkontinenzformen unterschieden:

  • Dranginkontinenz
  • Belastungsinkontinenz
  • Mischinkontinenz
  • Überlaufinkontinenz

Therapien bei Harninkontinenz

Es gibt viele Ursachen für Harninkontinenz, aber ebenso viele Möglichkeiten der Therapie, um die Beschwerden der Blasenschwäche zu lindern oder zu verbessern. Welche Inkontinenz-Therapie die richtige ist, hängt immer von der Form und der Ausprägung der Erkrankung ab.

  • Lebensstiländerungen / Reduzierung von Harninkontinenz begünstigenden Umständen
  • Verhaltenstraining: mit Blasen- und Toilettentraining den Harndrang besser im Griff haben
  • Training der Beckenbodenmuskulatur
  • Anpassung von Medikamenten, die einen Harninkontinenz begünstigen
  • Medikamentöse Behandlung der verschiedenen Inkontinenzformen
  • Hilfsmittel (Inkontinenzartikel wie z. B. Slipeinlagen)

Kontakt

Gesundheits-und Krankenpflegerin, Pflegeexpertin für Kontinenzförderung

Cosima Maier

Telefon 0711 8101-5439

cosima.maier@rbk.de

Fachärztin für Innere Medizin und Klinische Geriatrie

Dr. med. Sigrid Ege

Oberarzt Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Alexander Fuchs


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  • Flyer "Förderung der Harnkontinenz"

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